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Thema: Warum Fakten egal sind... für Konservative
Sonntag, 18. März 2012 15:48 Uhr
Sie meinen den numerus clausus
Das stimmt so eben nicht. Die Schweiz kennt zwar den numerus clausus offiziell nicht. Inoffiziell findet er einfach als Selektion in den ersten Semestern statt. Oder glauben Sie vielleicht, die Universitäten könnten unbegrenzt Studierende aufnehmen?
Schauen Sie doch, wieviele ausländische Professoren sich an den Hochschulen und Unis eingenistet haben. Man ist schliesslich vernetzt und kennt sich. Der eine wirbt für den nächsten; so ist man mit seinen ehemaligen Kollegen wieder unter sich. Einige nehmen ihren ganzen Stab mit und die Doktoranden gleich dazu. Befragen Sie dazu doch einige ehemalige Professoren von der Uni ZH. Ich wüsste mehrere, die regelrecht hinausgemobbt wurden. Dito an der ETH.
Der Fachkräfte-Import, der im Moment stattfindet, findet vor allem deshalb statt, weil in den Führungen vieler Unternehmen Ausländer sitzen.
Manch eine Personalabteilung kennt das Schweizer Bildungssystem überhaupt nicht, wie ich schon erwähnt habe. Alleine schon beim Stellenausschrieb findet eine Selektion statt, die die Schweizer Fachkräfte benachteiligt. Da können Sie manche Branche abgrasen, Sie werden überall Beispiele dazu finden. Von den Zürcher Tramfahrern bis zu den Elektroingenieuren.
Man kann ja blauäugig und tolerant sein bis zum Abwinken. Man kann auch sein Gehirn komplett auf Durchzug stellen und notfalls beide Augen schliessen, um ja nicht als ausländerkritisch oder -feindlich zu gelten. Aber am Schluss wird man auf diese Weise mit abgesägten Hosen dastehen. Wenn schon verarmen, dann wenigstens politisch korrekt.
Eine verlogene Clique in den Teppichetagen findet immer neue Tricks, für neue Begründungen, weshalb man jetzt gerade wieder Fachkräfte unbedingt aus dem Ausland importieren müsse. Es gäbe mehr als genug im Land. Aber ein Ueberangebot senkt halt schön die Preise, erhöht den Konkurrenzdruck und schafft Auswahl. Ist doch toll, nicht? Dafür können sich überbezahlte Sesselkleber den Lebensabend verschönern und Boni auszahlen lassen. Warum jagen wir sie nicht zum Teufel? Zwei Dutzend CEOs weniger und viele Probleme wären gelöst.
Daran ist überhaupt nichts seltsam. Der Fachkräfteimport verhilft auch den Politikern von links bis rechts zum Erfolg. Die einen fördern den Import, um diesen zu bewirtschaften. Die andere Seite hilft mit und bewirtschaftet die daraus entstandenen Probleme.
Seltsam ist höchstens, dass kein Schwein in diesem Land merkt, dass kaum jemand sich für die eigenen Leute einsetzt.
Schauen Sie doch, wieviele ausländische Professoren sich an den Hochschulen und Unis eingenistet haben. Man ist schliesslich vernetzt und kennt sich. Der eine wirbt für den nächsten; so ist man mit seinen ehemaligen Kollegen wieder unter sich. Einige nehmen ihren ganzen Stab mit und die Doktoranden gleich dazu. Befragen Sie dazu doch einige ehemalige Professoren von der Uni ZH. Ich wüsste mehrere, die regelrecht hinausgemobbt wurden. Dito an der ETH.
Der Fachkräfte-Import, der im Moment stattfindet, findet vor allem deshalb statt, weil in den Führungen vieler Unternehmen Ausländer sitzen.
Manch eine Personalabteilung kennt das Schweizer Bildungssystem überhaupt nicht, wie ich schon erwähnt habe. Alleine schon beim Stellenausschrieb findet eine Selektion statt, die die Schweizer Fachkräfte benachteiligt. Da können Sie manche Branche abgrasen, Sie werden überall Beispiele dazu finden. Von den Zürcher Tramfahrern bis zu den Elektroingenieuren.
Man kann ja blauäugig und tolerant sein bis zum Abwinken. Man kann auch sein Gehirn komplett auf Durchzug stellen und notfalls beide Augen schliessen, um ja nicht als ausländerkritisch oder -feindlich zu gelten. Aber am Schluss wird man auf diese Weise mit abgesägten Hosen dastehen. Wenn schon verarmen, dann wenigstens politisch korrekt.
Eine verlogene Clique in den Teppichetagen findet immer neue Tricks, für neue Begründungen, weshalb man jetzt gerade wieder Fachkräfte unbedingt aus dem Ausland importieren müsse. Es gäbe mehr als genug im Land. Aber ein Ueberangebot senkt halt schön die Preise, erhöht den Konkurrenzdruck und schafft Auswahl. Ist doch toll, nicht? Dafür können sich überbezahlte Sesselkleber den Lebensabend verschönern und Boni auszahlen lassen. Warum jagen wir sie nicht zum Teufel? Zwei Dutzend CEOs weniger und viele Probleme wären gelöst.
Daran ist überhaupt nichts seltsam. Der Fachkräfteimport verhilft auch den Politikern von links bis rechts zum Erfolg. Die einen fördern den Import, um diesen zu bewirtschaften. Die andere Seite hilft mit und bewirtschaftet die daraus entstandenen Probleme.
Seltsam ist höchstens, dass kein Schwein in diesem Land merkt, dass kaum jemand sich für die eigenen Leute einsetzt.
9 Kommentare
| · Und noch was: | keinschaf | So, 18.03.12 05:13 |
| · Seltsam | mcdale | So, 18.03.12 07:44 |
| · Sie meinen den numerus clausus | keinschaf | So, 18.03.12 15:48 |
| · wer im Glashaus sitzt... | interesting | Mi, 21.03.12 10:35 |
| · Fakten und Erkenntnisse der Wissenschaft | keinschaf | So, 18.03.12 04:18 |
| · Krisen | mcdale | So, 18.03.12 07:54 |
| · Crisis? What crisis? | keinschaf | So, 18.03.12 15:23 |
| · Frage der Religion | Midas | Fr, 16.03.12 14:10 |
| · warum ist egal | JasonBond | Fr, 16.03.12 12:12 |
| Mitreden | ||
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