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Thema: Ueli Maurer: Verbote lösen keine Probleme

Tour de Islam
Kubra, bei jedem Thema auf den Punkt bringen Sie eine seitenlange Vermischung der gleichen Argumente und reisen dabei quer über den Globus mit 3 bis 4 links. Ich bräuchte eine Stunde um alles seriös anzuschauen und dann 2 Stunden für eine seriöse Replik während Sie oft einfach zusätzlich und wiederholt reinkopieren. Ich habe diese Zeit nicht.

Der Islam ist so vielschichtig das er hier nicht wie von Ihnen als den Verursacher allen Weltübels vereinfacht dargestellt werden kann. Ueberspitzt gesagt bringen Sie bei jedem Thema eine sehr lange Islamdiskussion mit sehr selektierten Beispielen. Selbst wenn ein Muslim beim Schwarzfahren im Tram erwischt werden würde, könnten Sie dies mit dem Islam belegen, obwohl die Motive nicht anders als bei einem Schweizer wären.

Die Grenze zwischen Islamkritik und Rassismus ist sehr, sehr dünn. Ich finde manchmal überschreiten Sie diese.

Aber das Palästina Problem ist ein existierendes Problem das gelöst werden muss. Mann muss auch nicht gegen Israel sein um die Siedlungspolitik zu verurteilen und eine Zweistaatenlösung zu unterstützen. Das wollen viele Israelis auch. Viele gemässigte Muslime können einen Angriff auf Terroristen und Einsätze in Irak begreifen und befürworten diese wie Christen. Nicht aber das Einsperren eines arabischen Volkes in ein Ghetto und die Israelische Apartheid. Da wird das Israelische Problem eben zu einem globalen Problem.

Sie sind halt Hardliner der anderen Seite und weil beide Seiten so stur denken, die anderen in einen Topf werfen und null Verständnis für die Anliegen der Gegenseite hat, geht es da unten auch keinen Schritt weiter. Solange Israel denkt wie Sie wird der Extremismus gefördert und strahlt eben auch in gemässigte Länder.

Ich bin irgendwo in der Mitte. Die Multi-kulti Linken sind mir zu extrem und Ihre Seite gegen Muslime ist mir auch zu extrem. Wir müssen ein Miteinander und gegenseitigen Respekt finden. Der Islam wird bleiben und die Probleme auch. Wir müssen Extremismus und eine Schattengesellschaft vermeiden. Wir haben die Gesetze dazu bereits und sollten uns nicht anpassen. Ich glaube auch die Mehrheit der Schweizer denkt so.

Der Unterschied für mich ist dabei, dass ich diskriminierende Gesetze, eine Verwässerung der Verfassungs- und Bürgerrechte und eine allgemeine Hetze auf Ausländer und Muslime nicht hinnehmen will. Ich bin nicht gewillt alle Muslime, alle Ausländer und alle Schweizer für ein paar wenige Extremisten weltweit so abzustrafen.

Zur Zeit ist es schon fast Mode in der Schweiz eine offenen Haltung gegen Muslime an den Tag zu legen. Das ist falsch. Wir müssen unsere Interessen und Gesetze gegen eine Islamisierung verteidigen und Straftaten bestrafen, nicht aber gegen den Islam wettern und kollektiv nach Vorurteilen abstrafen.
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