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Thema: Sozialisten heben Sarkozys Massnahmen auf

Überstunden?
Die Franzosen haben doch schon über 10% Arbeitslose, wie kann es da noch angehen, Überstunden zu fördern?
Eine gerechte Besteuerung der Superreichen war bereits nach dem grossen Börsencrash 1921 die einzige Möglichkeit, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, es wird auch diesmal nicht ohne Reichensteuer gehen. Ist doch auch egal, ob einer 2 oder 20 Milliarden hat, ob einer ein Schloss oder eine Millionenvilla hat, totes Geld ist Gift für jede Volkswirtschaft und Gebäude kann man auch nicht ins Ausland bringen. Die echten Vive-la-France-Patrioten werden wohl versuchen, das Land zu verlassen, ob sie aber auch ihren Reichtum so einfach mitnehmen können, ist die Frage!
Die grossen Firmen in Frankreich sind meist teilstaatlich oder dann mit deutschen Firmen auf die unterschiedlichste Weise verbandelt, da geht das Wegziehen nicht so leicht. Die grossen Weingüter, die häufig auch noch ausländischen Luxusfirmen gehören, kann man nicht so einfach ins Ausland verschieben. Andere Unternehmen wieder kämen auch im Ausland nicht auf die Beine, weil sie nicht wettbewerbsfähig sind. Es bleibt also schon noch einiges im Lande!
Und genau hier ist der Punkt, die Franzosen unter Hollande scheinen mit den Investitionen auf dem richtigen Dampfer, aber diese Investitionen müssten in Bildung und Innovation, in zukunftsweisende Technologien usw. fliessen, das braucht Frankreich und das braucht auch Europa, aber ob das in Frankreich auch so gemacht wird? Ich höre davon nichts!
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