Hallo Gast | Anmelden
Thema: Achtung: Religionisierung!

Verstand statt Naivität
Seit Monaten schreibe ich hier, dass wir Kriegsflüchtlinge temporär aufnehmen sollten, dass wir alle anderen ohne Asylgrund zurückweisen müssen, dass wir kriminelle Ausländer ausschauen sollten und dass wir vor allem eine registrierte, qualifizierte Einwanderung anstreben sollen.

Damit werde ich von Ihnen mit Schimpf und Schande überzogen. In Ermangelung von Argumenten versuchen Sie mich permanent in die braune Ecke zu stellen oder glauben persönliche Beleidigungen ändern Fakten oder Aussagen.

Mittlerweile wachen immer mehr auf und sagen genau was ich seit Monaten hier schreibe. Heute doppelt die Welt nach. Somit sagen nunmehr 3 renommierte Wirtschaftsökonomen das, was ich hier seit Monaten schreibe. Hier der Auszug.

"Deutschlands Wirtschaftswissenschaftler warnen vor den hohen Kosten der Flüchtlingskrise. Nach Hans-Werner Sinn vom Münchener Ifo-Institut und Clemens Fuest vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat nun auch Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum Generationsverträge seine eigene Kalkulation im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft vorgestellt.

Der Freiburger Wissenschaftler rechnet dauerhaft mit fiskalischen Lasten für die deutschen Steuerzahler in Höhe von 17 Milliarden Euro pro Jahr, wenn sich die Flüchtlinge schnell integrieren am Arbeitsmarkt – also weniger als die konkurrierenden Kollegen. Berechnet aber nach der Barwertmethode, die sämtliche Ausgaben und Sozialversicherungen über die Lebenszeit eines Flüchtlings mit einbezieht, addiert sich das laut Raffelhüschen auf eine horrende Summe: Selbst bei einer Integration der Zuwanderer in den Arbeitsmarkt innerhalb von sechs Jahren "belaufen sich die Zusatzkosten langfristig auf 900 Milliarden Euro", sagte er bei seiner Präsentation für die Stiftung Marktwirtschaft.

900.000.000.000 – oder fast eine Billion Euro. Rund ein Drittel der deutschen Wirtschaftsleistung. So viel müsste Deutschland jetzt zurückstellen, um die Kosten der Flüchtlingskrise zu decken. Und das sind nur die Zahlen, wenn alles einigermaßen gut läuft, betont Raffelhüschen. Er nennt das ein "unrealistisch positives Szenario." Also wenn die Flüchtlingszahlen ab nächstem Jahr wieder sinken, wenn die Flüchtlinge nach sechs Jahren Aufnahme im Arbeitsmarkt finden. Es ist beängstigend viel Geld.

Vor Raffelhüschen errechnete Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts und prominenter Regierungskritiker allein für 2015 rund 21 Milliarden Euro Mehrkosten. Diese Riesenbeträge sollen die Politik warnen, machen aber den Bundesbürgern verständlicherweise Angst. Dass ein großer Teil dieser Menschen mittlerweile als Flüchtlinge aus Kriegsgebieten kommt, die hier Asyl suchen, spielt in ihrer Argumentation allerdings eine eher untergeordnete Rolle.

Der Grund für die hohen Kosten in all den Berechnungen anhand der Daten früherer Einwanderergenerationen: Die Flüchtlinge sind in der Regel deutlich niedriger gebildet als die Bundesbürger. Sie bringen dem Fiskus damit im Laufe ihres Lebens in Deutschland weitaus geringere Steuereinnahmen, wollen aber – zumindest wenn sie hier bleiben – mehr aus den Gemeinschaftskassen haben.

Raffelhüschens Vorschläge für die Politik sind daher klar: "Wir brauchen Leute, das ist klar. Aber wir brauchen Leute, die wir brauchen." Was heißen soll: Deutschland benötigt ein Einwanderungsbegrenzungsgesetz. Kommen dürfe nur, wer in die deutschen Qualifikationsanforderungen passe. Andere Staaten machten das auch so. Man müsse den Mut haben zu diskriminieren, also auszuwählen. Man sollte den Kopf einschalten und dieses "blöde Bauchgefühl von den Glatzen im Osten und den Naivlingen im Westen abschalten", meinte Raffelhüschen. Nur eine gesteuerte Zuwanderung verspreche auch eine fiskalische Dividende."

Ich mag diesen Satz: "dieses "blöde Bauchgefühl von den Glatzen im Osten und den Naivlingen im Westen abschalten". Genau was ich denke und Sie gehören in eine dieser Gruppen, ich aber in keine.
?
Facebook
Ihr Kommentar zum Beitrag von Midas:
Um aktiv an der Diskussion teilnehmen zu können, benötigen Sie eine VADIAN ID VADIAN ID. Wenn Sie noch keine VADIAN ID haben, registrieren Sie sich bitte hier . Sie brauchen dafür lediglich eine gültige E-Mail-Adresse, Ihre Mobiltelefonnummer und wenige Minuten Zeit.
Zur Registrierung
Titel:
Text:
VADIAN ID: VADIAN ID
Passwort:   Passwort vergessen?
19 Kommentare
· Was denn?
· Was erwartet man...
· Das erwartet uns
· Ja, ich denke auch, dass ...
· Zum Erstaunen aller
· Vorfreude
· Nichts begriffen!
· Sie müssen den Sarazin auch
· Weiterschlafen
· Wir wissen doch,
· Türkei
· Ausgerechnet über die Türkei
· Nice Day!
· Warum denn?
· Türkei/Indien
· Verstand statt Naivität
· Weshalb ein
· Wulle-Bascht
· Das wahre Orakel
Mitreden
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Inland Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die ... mehr lesen   1
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Versichern Sie sich gegen unvorhersehbare Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit oder unverschuldeter Arbeitslosigkeit.
Wirtschaft Die faire Lösung für jeden Anspruch  Mit einem Kredit von kredit.ch haben Sie einen erfahrenen Kreditberater an Ihrer Seite. Um einen Kredit in der Schweiz ... mehr lesen  
Sport Neuer Lausanne-Trainer  Der FC Lausanne-Sport hat die Nachfolge des entlassenen Fabio Celestini geregelt. Der bisherige U21-Trainer Ilja ... mehr lesen  
Der FC Lausanne-Sport hat Ilja Borenovic als Nachfolger des entlassenen Fabio Celestini eingesetzt.
Jeff Daniels.
People Der 50. Geburtstag brachte nichts Gutes mit sich für Leinwandlegende  Jeff Daniels (61) wusste nach seinem zweiten Rückfall in die Alkoholsucht, dass er sich nicht alleine erholen können würde. mehr lesen  
Publinews Hotelcard  Bei der Bezeichnung «typisch Schwiiz» denkt man sofort an Käse, Schokolade oder Jodeln. Aber unser facettenreiches Land hat noch viel mehr ... mehr lesen  
Die Besucher erwarten zwei kompakte Tage, an denen sich alles um Digital Marketing und E-Business dreht.
Digital Lifestyle Swiss Online Marketing und Swiss eBusiness Expo  Swiss Online Marketing und Swiss eBusiness Expo sind das jährliche Gipfeltreffen für Digital ... mehr lesen  
Publinews Ob schlau, hinterlistig, tollpatschig oder gutmütig - in Märchen verkörpern Tiere menschliche Eigenschaften und prägen damit unser Tierbild. Manchmal ergänzen ... mehr lesen  
Stimmungsbild aus der aktuellen Ausstellung im Naturmuseum Thurgau
Typisch Schweiz Der Bernina Express Natürlich gibt es schnellere Bahnverbindungen in den Süden, aber wohl ...
saleduck.ch, Logo
Shopping «Wär hetts erfunde?» Zwei Jahre nach der Gründung erhält Saleduck.ch eine neue Plattform und wird zu einer Deal Community. Neben einem neuen Layout bieten sich auch für Netzwerke und Advertiser viele ...
Erstaunliche Pfingstrose.
Jürg Zentner gegen den Rest der Welt.
Jürg Zentner
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
«Hier hätte ich noch eine Resistenz - gern geschehen!» Schematische Darstellung, wie ein Bakerium einen Plasmidring weiter gibt.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 11°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Basel 12°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
St. Gallen 10°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Bern 11°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Luzern 10°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Genf 14°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Lugano 14°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten