Hallo Gast | Anmelden
Thema: Bundesrat verschärft Kriegsmaterialverordnung

Waffenexport: Auch die „humanitären“ Heuchler in Schweden und der Schweiz müssen einmal sterben
Nachdem Handgranaten im Bürgerkrieg in Syrien aufgetaucht sind hat der Bundesrat beschlossen, „dass ein Land, das von der Schweiz Kriegsmaterial kauft, sich dazu verpflichten muss, diese Produkte nicht weiterzuverkaufen, zu verschenken oder auszuleihen.“ Der Bundesrat hat diese bereits 2006 beschlossenen Bestimmungen nun in der Kriegsmaterialverordnung verankert.

An Krieg führende Staaten, wie die USA und andere Nato Staaten, dürfte unser Land überhaupt kein Kriegsmaterial liefern, schon gar nicht Bundesbetriebe wie die Ruag. Der grösste Teil der Waffenexporte der Schweiz gehen aber an Nato Staaten und an menschenrechtsverletzende Regimes im Pulverfass des Nahen Ostens. Laut der Verordnung über den Export von Kriegsmaterial der Eidgenossenschaft ist der Export an Staaten verboten, die „in einen bewaffneten Konflikt verwickelt sind“ oder an Staaten welche „die Menschenrechte systematisch und schwerwiegend verletzen“. Diese Verordnung ist seit Dezember 2008 in Kraft. 70 namhafte Rechtsgelehrte kritisierten die Bundesbehörden wegen der Verletzung der Kriegsmaterialverordnung vor drei Jahren. – Aber die Medien schweigen meist zu diesem Thema, interessanter ist alle Mal Lady Gaga. Auch für die Gewerkschaften ist der Export von Kriegsmaterial an kriegführende Nato Staaten und in das Pulverfass des Nahen Ostens weitgehend ein Tabu. In Deutschland engagiert sich die Gewerkschaft Industriegewerkschaft Metall sogar aktiv für mehr Kriegsmaterialexporte.

Im „neutralen“ Schweden ist die Situation ähnlich wie in der Schweiz. Schweden wurde in den letzten Jahren zum weltweit neuntgrössten Exporteur von Kriegsmaterial, wobei 60 Prozent auf das Konto von Saab gehen, die Firma die uns ab 2018 22 Gripen Kampfflugzeuge liefern will für 3,128 Millionen Franken. Im Jahr 2010 war Schweden sogar der siebtgrösste Exporteur von Kriegsmaterial auf dieser Erde, auf der eine Milliarde Menschen hungert, nicht zuletzt weil so viel Geld für die Rüstung vergeudet wird. Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl war Schweden, gemäss den Zahlen des Internationalen Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI, im Jahr 2011 das Land welches pro Einwohner am meisten Kriegsmaterial exportierte, vor Israel und Russland. Die „neutrale“ und dem Frieden verpflichtete Schweiz stand mit ihren Waffenexporten gerechnet pro Einwohner weltweit an vierter Stelle. - Eine humanitäre Welt ohne Hunger und Krieg wird nicht durch den Export von Waffen geschaffen. - Waffenexport ist Beihilfe zum Mord.

Sowohl Schweden wie Schweiz haben sehr restriktive Gesetze und Verordnungen für den Export von Rüstungsgütern. Aber sowohl in Schweden wie in der Schweiz stehen diese Dinge nur auf dem Papier. Schweden dürfte, wie unser Land auch, an Länder die Menschenrechte verletzen keine Waffen verkaufen, auch nicht an Staaten die Kriege führen. Trotzdem liefern Schweden und die Schweiz Waffen an Pakistan und Saudi-Arabien und auch an Nato Staaten die immer wieder Kriege führen. Ein Schwede darf keine Prostituierte besuchen, sonst wird er gebüsst. Der Rüstungskonzern Saab, der uns die Gripen Düsenjäger verkaufen will hingegen, darf offensichtlich ungestraft Waffen an Staaten die Menschenrechte verletzen und die Krieg führen liefern, obwohl dies in Schweden gesetzlich verboten wäre, so gut wie der Besuch bei einer Liebesdienerin oder das parkieren in der Fussgängerzone von Stockholm.

Man kann nur sagen: Zum Glück müssen auch die „humanitären“ Heuchler in Schweden und der Schweiz einmal sterben.
?
Facebook
Ihr Kommentar zum Beitrag von HeinrichFrei:
Um aktiv an der Diskussion teilnehmen zu können, benötigen Sie eine VADIAN ID VADIAN ID. Wenn Sie noch keine VADIAN ID haben, registrieren Sie sich bitte hier . Sie brauchen dafür lediglich eine gültige E-Mail-Adresse, Ihre Mobiltelefonnummer und wenige Minuten Zeit.
Zur Registrierung
Titel:
Text:
VADIAN ID:
Passwort:   Passwort vergessen?
2 Kommentare
· Waffenexport: Auch die „humanitären“ Heuchler in Schweden und der ...
· Naiv !
Mitreden
Grosser Erfolg für Stanislas Wawrinka.
Grosser Erfolg für Stanislas Wawrinka.
Federer geschlagen  Stanislas Wawrinka gewinnt am Masters-1000-Turnier von Monte Carlo den Schweizer Final gegen Roger Federer. Der Romand setzt sich eindrücklich mit 4:6, 7:6 (7:5), 6:2 durch. 
Inland Umfragen  Bern - Die Macher der VOX-Analyse ...  
Claude Longchamp, Vorsitzender des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern (Archivbild)
Ausland Erneute Gewalt  Kiew - Neue Gewalt im Osten der Ukraine trübt Hoffnungen auf eine friedliche Lösung der Krise. ...  
In der Ukraine gibt es weiterhin keine Ruhe. (Archivbild)
Ultra-HD-TV - Hersteller buhlen um die Kundschaft.
Wirtschaft Low-Cost-Panels in Massenproduktion  Taipeh - Die Preise für TV-Geräte mit dem neuen Ultra-HD-Display-Standard dürften sich im zweiten Quartal normalisieren.  
Sport Everton schlägt ManU  Leader Liverpool macht in der Premier League einen weiteren Schritt Richtung Meistertitel. Die «Reds» gewinnen bei ...  
Jubiläum: Luis Suarez erzielte sein 30. Saisontor.
Kim Kardashian und ihr Verlobter Kanye West wollen nicht wahrhaben, dass sie nicht in Frankreich heiraten können.
People Doch keine Trauung in Frankreich  Die Hochzeitsvorbereitungen von Kim Kardashian (33) und Kanye West (36) laufen ganz und gar nicht ...  
Boulevard Erfolglose Suche  Arolla VS - Seit Karfreitag werden im Kanton Wallis zwei jurassische Alpinisten vermisst. Der ...  
Die vermissten Männer waren in der Region Pigne d'Arolla unterwegs.
ökofaschismus
seite3.ch Wenn es um die Umwelt geht, können aus Gutmenschen Herrenmenschen werden. So auch der finnische Umweltschutz-Guru Pentti Linkola, der Konzentrationslager für Ökosünder und Klimaerwärmungsgegner fordert. ...

Digital Lifestyle Korruptionsvorwürfe  Ankara - Der Online-Kurznachrichtendienst Twitter hat zwei Nutzerkonten gesperrt, von ...   1
Twitter gibt keine Nutzerinformationen an die türkische Regierung weiter.
Kultur «Küken» setzt sich durch  Kreuzlingen TG - Die Dielsdorferin Tiziana Giulino ist «The Voice of Switzerland». Die 17-Jährige setzte sich durch gegen Shem Thomas (2. ...  
Antidemokratische Forderung von Politikern und Demoskopen: Stimmzettel mit Altersangabe.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
Russland sitzt an einem wesentlich grösseren Gashahn: Gasverteilanlage Eymatt.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Der im Bau befindliche Aquädukt: Wird mehr Nachfrage schaffen, anstatt die Verschwendung zu verhindern.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Osterei: Aus Freude bemaltes Fruchtbarkeitssymbol.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 7°C 10°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 5°C 10°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 7°C 13°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 7°C 15°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 7°C 16°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 8°C 16°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 9°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten