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Thema: Stadt Zürich rechnet für kommendes Jahr mit 84 Millionen Minus

Zürich soll weiter Schulhäuser mit guter Qualität bauen, aber nicht völlig intakte Häuser abreissen
In Zürich soll jetzt gespart werden, um das Defizit das man erwartet zu verkleinern. Es heisst es werde zu teuer gebaut. Besonders Schulhäuser seien zu teuer, deshalb können man beim Bau von neuen Schulhäusern sparen.

Zürich hat schon vor hundert teure Schulhäuser gebaut. Auf diese Schulhäuser, am Hirschengraben, in den Aussenquartieren Zürichs kann man heute noch stolz sein. Diese Bauten wurden laufend renoviert und Schülerinnen und Schüler gehen auch heute noch dort gerne zur Schule. Unsere Urgrossmütter wussten: Bildung ist wichtig, da darf man nicht sparen. Auch vor fünfzig, sechzig Jahren wurden in Zürich schöne Schulhäuser gebaut, die Kantonsschule Freudenberg in der Enge des Architekten Jacques Schader, in Altstetten das Schulhaus Chriesiweg der Architekten Cramer, Jaray und Paillard, in Affoltern das Schulhaus Riedenhalden des Architekten Roland Gross. usw.

Auch die Krawattierten des Big-Business und der Banker haben in Zürich immer teuer gebaut, auch mit unseren Pensionskassengeldern. Nur das Teuerste war gut genug, schon aus Prestigegründen. Leider lassen diese Manager viele ihrer noch sehr gut erhaltenen Paläste abreissen. Zum Beispiel die Rückversicherung in Zürich. Sie wollen jetzt das 1969 bezogene Empfangsgebäude am Mythenquai abreissen und ersetzen lassen. Die Fassade dort wurde 1969 mit dem teuren aber unverwüstlichen Castione Marmor verkleidet. Das Rückversicherungsgebäude baute das Architekturbüro Werner Stücheli.

1971 wurden die Häuser an der Venedigstrasse beim Bahnhof Zürich-Enge abgerissen. Baujahr etwa 1890. Im Morgengrauen marschierte eine Hundertschaft von Polizisten auf und beendeten die Besetzung. Ironie der Geschichte: Das Bürohaus, mit brauner Metallfassade, das nach dem Abbruch 1978 in der Enge gebaut wurde, soll jetzt auch schon wieder abgerissen werden. Auch dieses Gebäude ist noch völlig intakt und könnte saniert werden. Auch dieses Gebäude baute das Architekturbüro Werner Stücheli.

Fazit: Zürich soll weiter Schulhäuser, öffentliche Gebäude, Wohnsiedlungen und auch Bürogebäude in guter Qualität bauen. Aber: Nicht gut erhaltene Häuser en masse abbrechen.
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