Thema:
Zweite grosse Reisewelle gen Süden
Donnerstag, 26. Juli 2012 18:45 Uhr
wie man die Alpen schützen kann
Verzweifler aus Brissago (3 Kommentare seit Do, 26.07.2012)
Ein Auto verbraucht die ersten paar Sekunden beim Anfahren leicht das 10 – 15 fache an Benzin/ bzw. Diesel gegenüber einer normalen Fahrweise z.B. bei konstanten 100 Std/km.
Fährt nun das Auto bergauf und hat noch einige Personen, sowie deren Gepäck zu transportieren, wird der Benzin/Diesel Verbrauch noch einmal deutlich höher.
Dazu kommt, dass ein Motor bei niedrigen Drehzahlbereich (also beim Anfahren oder wenn das Auto steht, insbesondere mit Klimaanlage) nicht nur einen hohen Benzin/Diesel Verbrauch, der Motor hat auch eine deutlich schlechte Verbrennung und schleudert damit ein dieser Phase erheblich mehr giftige Abgase in die Luft als beim normalen Fahrbetrieb.
Am Gottardtunnel stehen im Sommer wie alle wissen kilometerlang Autos (mit und ohne Wohnanhänger), Wohnmobile und LKWs.
Alle fahren ständig an. Alle fahren bergauf (was den Benzin/Diesel Verbrauch noch einmal erhöht)
Viele haben eine Klimaanlage AUF DIE SIE (verständlicherweise) NICHT VERZICHTEN WOLLEN UND WERDEN.
Diese Tatsache führt dazu, dass am Gotthard in dieser Zeit leicht 15 Mal so viele Schadstoffe in die Luft geschleudert werden, als wenn alle einfach fahren könnten. Dass auch der Benzin/Diesel Verbrauch dadurch ebenfalls 15 Mal höher ist als wenn sie durchfahren könnten, interessiert bemerkenswerter weiser auch keinen. Gesamt schweizerisch hat man vor vielen Jahren die Höchstgeschwindigkeit stark eingeschränkt – unter anderem um den Verbrauch zu reduzieren. Am Gotthard interessiert das keinen – nicht einmal die, die die Alpen aktiv schützen wollen
Da muss man doch mal die Alpenschützer um eine Stellungsnahme zu diesem Problem bitten.
An stark befahrenen Tagen können es sowohl von Norden als auch von Süden schon mal je 15 KM Stau sein (manchmal sogar mehr) das bedeutet, dass da ca 3'000 Fahrzeuge die Umwelt so sehr belasten, dass die Verantwortlichen für diese Nadelöhr erkennen sollten, dass das viel schlimmer ist, als wenn 1'000 Fahrzeuge mehr die Strecke passieren. Nicht einmal wenn an einem solchen Tagen 10 Mal soviel Autos durch den Tunnel fahren würden, wäre die Umwelt so sehr belastet wie heute!
Und nun meine Frage:
Was ist Alpenschutz?
Gezeichnet:
Helmut Burger