iPhone-Update: Multitasking-Lösung nur ein Scherz?
publiziert: Freitag, 9. Apr 2010 / 11:36 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Apr 2010 / 12:24 Uhr

Cupertino - Apple hat gestern, Donnerstagabend, die vierte Version seines iPhone-Betriebssystems vorgestellt. Diese verspricht über 100 neue Funktionen, darunter wie erwartet die Werbeplattform iAd sowie einer Version des iPad-E-Book-Ladens für das Smartphone.

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Ferner setzt Apple darauf, das iPhone unternehmensfreundlicher zu machen. Mit dem iPhone OS 4 bietet das laut Steve Jobs «weltweit fortschrittlichste Betriebssystem für mobile Geräte» Drittentwickler ausserdem endlich eine Multitasking-Fähigkeit.

«Dieses Multitasking ist nach Ansicht unserer Techniker ein Scherz», meint allerdings Claudia Pöpperl, Gründerin und CEO von Adaffix. Denn mit der iPhone-Interpretation des Multitaskings werde die App zur Anrufererkennung nach wie vor nicht die Funktionalität bieten können, die mit anderen Smartphone-Plattformen möglich ist.

Spätes Pseudo-Multitasking

Adaffix ist eine App, die mithilfe von Daten aus öffentlichen Telefonbüchern unbekannte Rufnummern erkennt und Zusatzinfos anzeigt. Das funktioniert beispielsweise unter Android, mit Symbian und bei Windows Mobile. Beim iPhone wird das aber laut Pöpperl auch weiterhin nicht möglich sein, da Apple letztendlich kein wirkliches Multitasking mit echten Background-Tasks bietet.

Nicht ganz so kritisch sieht Gartner-Analystin Carolina Milanesi Apples Multitasking. «Musik-Streaming ist offenbar so ziemlich das einzige, was Nutzer wirklich wollen, und das funktioniert jetzt», erklärt sie. Auf vielen anderen Smartphones war freilich auch das bereits möglich. «Natürlich kann man sagen, dass Multitasking am iPhone längst überfällig war», bestätigt daher die Analystin.

Werbung und Bücher

Mit iBooks kommen indes E-Books in iPad-Manier auf das Smartphone. «Das war ein ziemlich offensichtlicher Schritt. Apple konnte sich diese Chance auf dem iPhone nicht entgehen lassen, vor allem wenn man bedenkt, dass der Bildschirm der nächsten Generation etwas grösser sein könnte», meint Milanesi.

Mit dem iPhone OS 4 kommt weiters auch die erwartete Werbeplattform iAd. Damit bietet Apple Entwicklern die Möglichkeit, Vollbild-Werbevideos direkt in Apps zu integrieren, statt im Fall von Klicks auf mobile Anzeigen ein separates Browserfenster zu öffnen.

Unternehmensfreundlicher

Apple verspricht mit dem iPhone OS 4 auch eine erweiterte Unterstützung für den Einsatz im Unternehmen mit Verbesserungen in Sachen Sicherheit, Skalierbarkeit und Kompatibilität. So wird die Möglichkeit geboten, unternehmenseigene Apps sicher zu hosten und bereitzustellen.

Weiters gibt es jetzt einen Gerätemanagement-Service und eine Funktion zur Verschlüsselung von E-Mails und Anhängen. Eine grosse Neuerung am Handymarkt ist das nicht. Denn bis inklusive iPhone 3GS konnte das Apple-Handy Analysten in Sachen Business-Tauglichkeit nie restlos überzeugen. Als Massstab gilt diesbezüglich eher Research in Motion.

(tri/pte)

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