santésuisse will mit KVG-Reformen weitermachen
publiziert: Sonntag, 11. Mrz 2007 / 18:37 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 11. Mrz 2007 / 19:09 Uhr

Bern - Nach dem Nein zur Einheitskrankenkasse sind laut santésuisse alle Akteure aufgerufen, unverzüglich die nötigen Reformen beim Krankenversicherungsgesetz (KVG) an die Hand zu nehmen. Die Kostenentwicklung sei nachhaltig zu stabilisieren.

Die Reformen seien weiterzutreiben, um die Kosten in Griff zu kriegen.
Die Reformen seien weiterzutreiben, um die Kosten in Griff zu kriegen.
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Es gehe nicht um Sieger und Verlierer, sagte santésuisse-Sprecher Peter Marbet: «Nach einer Phase des Schwarz-Weiss-Denkens folgt eine Phase des gemeinsamen Denkens.» Aus Sicht des Krankenkassendachverbandes sei es nun wichtig, dass alle Akteure in die Zukunft schauen würden - die Initianten, Kassen, Ärzte und Spitäler.

Denn die Reformen seien weiterzutreiben, um die Kosten in Griff zu kriegen. Einen Silberstreifen sieht Marbet bereits am Horizont: 2006 habe man die tiefste Kostenentwicklung im Gesundheitswesen gehabt seit Einführung des KVG. santésuisse werde sich für eine effiziente Kostenkontrolle und wirtschaftliche Tarife einsetzen.

Es brauche ein leistungsorientierte Spitalfinanzierung und mehr Wettbewerb unter den Leistungserbringern, nannte Marbet ein Beispiel.

Wie andere Gegner der Initiative auch sieht der Verband in der Ablehung des Volksbegehrens ein Ja zu einem wettbewerblichen Gesundheitssystem mit Wahlfreiheiten.

Reformen des Gesundheitswesens dürften künftig den Markt nicht ausklammern, befand derweil economiesuisse. Gerade bei den Spitälern, bei denen die grössten Kosten anfallen würden, brauche es unter den Leistungserbringern mehr Wettbewerb.

(fest/sda)

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