1. Mai-Veranstaltungen gegen Profitgier
publiziert: Samstag, 1. Mai 2010 / 08:20 Uhr / aktualisiert: Samstag, 1. Mai 2010 / 11:46 Uhr

Bern - Auch in der Schweiz wird heute der Tag der Arbeit gefeiert. Obwohl der 1. Mai dieses Jahr auf einen Samstag fällt - für die Gewerkschaften haben die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer viele Gründe, auf die Strasse zu gehen.

Auch schon letztes Jahr wurde gegen den Kapitalismus demonstriert
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Die einen sahnen immer unverschämter ab, die anderen müssen bluten: Das sagen nicht nur die Gewerkschaften - die Empörung über diese Entwicklung geht inzwischen weit über Gewerkschaftskreise hinaus. Entlassungen und hohe Arbeitslosenzahlen auf der einen, überrissene Boni und traumhafte Managerlöhne auf der anderen Seite verbittern viele.

«Oben prassen wenige, unten schnallen viele den Gürtel enger», begründet der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) das diesjährige Motto «Arbeit, Lohn und Rente statt Profit und Gier». Schweizweit sind denn auch kämpferische Ansprachen gegen die Abzocker und Boni-Ritter zu erwarten. Ebenfalls ein Thema dürfte die Verschärfung des Arbeitslosengesetzes sein.

Erstmals Fest auf Bundesplatz

Von den beiden SP-Bundesräten hat nur Micheline Calmy-Rey Auftritte angekündigt, nämlich in Thun und Interlaken. Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer (SP/AG) wird in Baden AG sprechen. In Bern findet das Fest erstmals auf dem Bundesplatz statt, wo neben anderen auch SBG-Präsident Paul Rechsteiner auftreten wird.

In Zürich endet die grosse offizielle 1.-Mai-Kundgebung traditionsgemäss mit der berüchtigten Nachdemo, die meist zu Krawallen führt und dieses Jahr unter dem vielsagenden Motto «Moneypulation - Verlieren wir die Beherrschung» steht.

(et/sda)

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