116 Geiseln starben an Gasvergiftung

publiziert: Sonntag, 27. Okt 2002 / 17:32 Uhr

Moskau - Von den 117 getöteten Geiseln sind 116 durch das Narkosegas gestorben, das bei der Befreiungsaktion eingesetzt wurde. Das teilten die Moskauer Gesundheitsbehörden mit.

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Noch immer schweben 45 befreite Opfer in Lebensgefahr. Die Behörden korrigierten inzwischen die Zahl der umgekommenen Opfer um eines auf 117 herunter, meldete die Agentur Interfax.

63 Männer und 54 Frauen seien gestorben. In den Spitälern der russischen Hauptstadt würden noch 646 Geiseln behandelt, von denen 150 auf der Intensivstation lagen.

Der befreite russisch-schweizerische Doppelbürger sowie zwei russische Clariant-Mitarbeiterinnen und eine Mutter russischer Abstammung mit ihrer Tochter, die im freiburgischen Villars-sur-Glâne leben, sind wohlauf. Um die 5 Personen kümmert sich das Personal der Schweizer Botschaft in Moskau. Der Doppelbürger ist inzwischen an seinen Wohnort Stuttgart zurück geflogen.

Drei Frauen mit österreichischer, niederländischer und kasachischer Staatsangehörigkeit starben in der Nacht, wie der russische Fernsehsender NTW unter Berufung auf die Botschaften dieser Länder berichtete. Die russischen Behörden hatten vorher versichert, dass alle rund 75 ausländischen Geiseln die Befreiungsaktion überlebt hätten.

Von den Geiselnehmern wurden bis zu 50 getötet. Die Polizei nahm unterdessen in Moskau weitere Tschetschenen fest. Die drei Männer waren mit Pistolen und Sprengstoff bewaffnet. Ob die drei Festgenommenen in Verbindung mit der Geiselnahme stehen, war am Sonntagmorgen unklar.

Präsident Wladimir Putin erklärte den Montag zu einem landesweiten Tag der Trauer im Gedenken an die Opfer der Geiselnahme durch tschetschenische Rebellen.

(ps/sda)

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