1500 beschädigte Häuser bei Erdbeben in Indonesien

publiziert: Montag, 17. Nov 2008 / 07:43 Uhr / aktualisiert: Montag, 17. Nov 2008 / 15:17 Uhr

Jakarta - In Indonesien sind nach einem starken Erdbeben in der vergangenen Nacht über 20'000 Menschen aus ihren Häusern geflüchtet. Auf der Insel Sulawesi harrten Tausende bei einer Serie von heftigen Nachbeben stundenlang auf umliegenden Hügeln aus.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuerring, an dem mehrere Kontinentalplatten aufeinandertreffen.
Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuerring, an dem mehrere Kontinentalplatten aufeinandertreffen.
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«Die Menschen hatten Angst vor Flutwellen. Die Behörden hatten vorübergehend Tsunami-Alarm ausgelöst. Sie dachten, dass binnen Minuten ein Tsunami droht», sagte ein Stadtrat in der am schwersten betroffenen Region Buol. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, 60 wurden verletzt und 1500 Häuser wurden beschädigt oder zerstört.

Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte 136 Kilometer vor der Küstenstadt Gorontalo in einer Tiefe von 21 Kilometern unter dem Meeresboden. Es hatte nach indonesischen Angaben eine Stärke von 7,7. Die US-Experten gaben die Stärke mit 7,5 an.

Die indonesischen Inseln werden regelmässig von schweren Beben erschüttert. Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuerring, an dem mehrere Kontinentalplatten aufeinandertreffen.

Tsunami-Frühwarnsystem in Betrieb

Am 26. Dezember 2004 hatte ein Seebeben im Indischen Ozean vor der indonesischen Insel Sumatra eine riesige Flutwelle ausgelöst, durch die in mehreren asiatischen Ländern ingesamt 230'000 Menschen ums Leben kamen. Auch in den vergangenen beiden Jahren fielen in der Region viele Menschen Beben und Flutwellen zum Opfer.

Erst vergangene Woche war in Jakarta das in Deutschland entwickelte Tsunami-Frühwarnsystem offiziell in Betrieb gegangen.

(smw/sda)

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