200000 eröffnen Weltsozialforum
publiziert: Donnerstag, 27. Jan 2005 / 07:40 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 27. Jan 2005 / 08:38 Uhr

Porto Alegre - Mit einem so genannten Friedensmarsch ist das 5. Weltsozialforum (WSF) in Porto Alegre in Brasilien eröffnet worden. Am Marsch zur Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum (WEF) nahmen über 200 000 Menschen teil.

Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva wird am Donnerstag erwartet.
Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva wird am Donnerstag erwartet.
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Vertreter von Hunderten von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt marschierten mit ihren bunten Fahnen zum Rhythmus der Trommeln brasilianischer Indios. Auf Plakaten wurden vor allem US-Präsident George W. Bush und der Krieg im Irak angeprangert.

Am mehrstündigen Marsch vom Stadtzentrum zur Konferenzanlage am Ufer des Flusses Guaiba nahmen unter anderem auch drei Minister der brasilianischen Regierung teil.

Schweigeminute für Flutopfer

Die Teilnehmer gedachten auch der Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien: In einem Park legten die Teilnehmer eine Schweigeminute für die knapp dreihunderttausend Menschen ein, die Ende Dezember ums Leben gekommen waren.

Zum Auftakt des WSF waren keine Eröffnungsreden vorgesehen. Nach dem Eröffnungsmarsch wurden mit Spannung Auftritte von Musikbands sowie von anderen Künstler aus aller Welt erwartet.

In Porto Alegre stehen unter dem Motto Eine bessere Welt ist möglich bis zum 31. Januar täglich um die 500 Seminare, Vorträge, Debatten, Workshops und künstlerische Aktivitäten auf dem Programm.

Gegenpol zum WEF in Davos

Das WSF findet parallel und als Gegenpol zum Weltwirtschaftsforum in Davos statt. In diesem Jahr wird die Rekordzahl von mindestens 150 000 Teilnehmern erwartet.

Neben Persönlichkeiten wie die Friedensnobelträgerin Wangari Maathai aus Kenia, der brasilianische Befreiungstheologe Leonardo Boff und Literaturpreisträger José Saramago aus Portugal werden in Porto Alegre Vertreter der unterschiedlichsten Gruppen zusammenkommen, auch aus der Schweiz.

Am Donnerstag wollen Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero den Startschuss für eine weltweite Kampagne gegen Armut und Hunger geben.

(fest/sda)

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