30 der 46 Ständeratssitze sind vergeben

publiziert: Sonntag, 19. Okt 2003 / 21:39 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Okt 2003 / 22:35 Uhr

Bern - Bei den Ständeratswahlen in 22 Kantonen sind bisher 30 Sitze vergeben worden, davon 25 an Bisherige. Es fehlen noch die Resultate aus Genf. In vorläufig 6 Kantonen gibt es zweite Wahlgänge im November.

Im Kanton Bern kam es bei den Ständeratswahlen zu einer historischen Wende.
Im Kanton Bern kam es bei den Ständeratswahlen zu einer historischen Wende.
Mit Spannung wartet man jetzt auf die Ergebisse aus Genf, wo die bisherige SP-Ständerätin und SP-Präsidentin Christiane Brunner einer knappen Wiederwahl entgegenzittert.

In Bern wurden Simonetta Sommaruga (SP/neu) und Hans Lauri (SVP/bisher) gewählt. Sommaruga sprengte das seit 1959 bestehende bürgerliche Duo SVP/FDP. Sie sorgte damit zu Lasten der FDP für die bisher einzige Sitzverschiebung im Ständerat; die Ergebnisse aus Genf könnten dies noch ändern.

In Zürich wurden Trix Heberlein (FDP/neu) und Hans Hofmann (SVP/bisher) gewählt und in Basel-Stadt Anita Fetz (SP). In St. Gallen wurden Erika Forster (FDP/bisher) und Eugen David (CVP/bisher) bestätigt.

In Appenzell Ausserrhoden wurde Hans-Rudolf Merz (FDP) wieder gewählt, in Nidwalden Marianne Slongo-Albrecht (CVP) und in Uri Hansruedi Stadler und Hansheiri Inderkum (beide CVP). In Glarus wurden Fritz Schiesser (FDP) und This Jenny (SVP) bestätigt, in Schaffhausen Peter Briner (FDP) und Hannes Germann (SVP).

Im Aargau wurden Maximilian Reimann (SVP) und Thomas Pfisterer (FDP) bestätigt. Im Kanton Solothurn schafften die Bisherigen Ernst Leuenberger (SP) und Rolf Büttiker (FDP) die Wiederwahl. Im Kanton Basel-Landschaft verteidigte der Bisherige Hans Fünfschilling den freisinnigen Ständeratssitz.

Im Kanton Luzern wurden die beiden Bisherigen Franz Wicki von der CVP und Helen Leumann-Würsch von der FDP bestätigt. Im Thurgau wurden die Bisherigen Philipp Stähelin (CVP) und Hermann Bürgi (SVP) klar wieder gewählt.

Im Kanton Freiburg wurde Urs Schwaller (CVP/neu) gewählt. Der Bisherige Jean-Claude Cornu (FDP) muss in den zweiten Wahlgang. Im Kanton Jura schafften es Pierre-Alain Gentil (SP/bisher) und Madeleine Amgwerd (CVP/neu).

Im Kanton Schwyz wurde Bruno Frick (CVP) wieder gewählt. Für den zweiten Sitz gibt es einen zweiten Wahlgang. Im Wallis schaffte der Bisherige Simon Epiney (CVP) die Wiederwahl. Sein Parteikollege Rolf Escher muss in einen zweiten Wahlgang.

Im Kanton Neuenburg schaffte es Jean Studer (SP/bisher). Michèle Berger-Wildhaber (FDP/bisher) muss in den zweiten Wahlgang. Im Tessin erreichten die Bisherigen Dick Marty (FDP) und Filippo Lombardi (CVP) das absolute Mehr nicht.

Im Kanton Waadt gibt es für beide Sitze einen zweiten Wahlgang. Am meisten Stimmen erhielt die bisherige FDP-Ständerätin und Parteipräsidentin Christiane Langenberger.

(bsk/sda)

 
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