44'000 Unterschriften für Schwimmunterricht

publiziert: Mittwoch, 21. Mai 2008 / 16:17 Uhr

Bern - Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) hat ihre Petition für einen obligatorischen Schwimmunterricht der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) überreicht. 44'180 Personen unterstützen das Anliegen.

Bei Kindern sei das Ertrinken die zweithäufigste Ursache bei Unfällen.
Bei Kindern sei das Ertrinken die zweithäufigste Ursache bei Unfällen.
Damit will die SLRG die EDK dazu bringen, den Schwimmunterricht in jenen Kantonen durchzusetzen, in denen er bereits im Lehrplan figuriert, wie die Lebensrettungs-Gesellschaft mitteilte. In Kantonen ohne Schwimmobligatorium werden in den Parlamenten entsprechende Vorstösse eingereicht.

Weiter fordert die SLRG Ausbildungsangebote für Lehrkräfte und andere Betreuungspersonen. Diesen müsse wenn nötig Schwimmunterricht erteilt werden.

Kinder und Jugendliche könnten immer schlechter schwimmen, begründet die SLRG ihr Anliegen. Bei Kindern sei das Ertrinken gar die zweithäufigste Ursache bei Unfällen.

Gemäss der SLRG-Statistik stieg die Zahl der ertrunkenen Kinder in den letzten Jahren, obwohl die Gesamtzahl der Ertrunkenen sank. Vergangenes Jahr waren es 7 Kinder, die auf diese Weise den Tod fanden. 2006 waren es 6 Kinder gewesen, 2005 deren 5 und 2004 deren 4.

Im Hitzesommer 2003, als die Zahl der Ertrunkenen auf ausserordentliche 89 Menschen stieg, war die Zahl der Kinder, die im Wasser starben, nicht viel höher als 2007. Damals ertranken 9 Kinder.

30 Prozent der Kinder ohne Schwimmuntericht

Schwimmunterricht in den Schulen sei bei der Prävention von zentraler Bedeutung, schreibt die SLRG weiter. Trotzdem verzichteten die Schulgemeinden zunehmend auf einen obligatorischen Schwimmunterricht.

Eine Erhebung von swimsports, dem Dachverband der Schwimmverbände, habe 2006 ergeben, dass rund 30 % der Kinder keinen Schwimmunterricht erhielten. swimsports schätze weiter, dass rund 15 % der Kinder überhaupt nicht schwimmen lernten.

Die Erziehungsdirektorenkonferenz nehme die Petition der SLRG entgegen, sagte deren Sprecherin Rahel Frey auf Anfrage.

(fest/sda)

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