670 Seiten für den Traum «EM 2008»

publiziert: Mittwoch, 19. Jun 2002 / 17:52 Uhr

Nyon- Philipe Senderos, der Captain der Schweizer U17-Europameister-Mannschaft, hat am UEFA-Hauptsitz in Nyon das Dossier der Kandidatur Schweiz/Österreich für die EM 2008 an UEFA-Generalsekretär Gerhard Aigner übergeben. Die 14 Mitglieder des Exekutivkomitees legen den Organisator am 13. Dezember fest.

Senderos, der von der österreichischen U19-Nationalspielerin Susanne Gahleitner «unterstützt» wurde, träumt davon, einer der Akteure an der EM in sechs Jahren zu sein. Härteste Gegner der schweizerisch-österreichischen Doppelkandidatur werden Schottland/Irland sowie «Nordic» sein, unter dessen Projektname sich Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen bewarben. Weiter buhlen Bosnien-Herzegowina/Kroatien, Griechenland/Türkei, Ungarn sowie Russland um die Ausrichtung der EM 2008.

Nicht nur die beiden Verbandspräsidenten Ralph Zloczwoer (SFV) und Friedrich Stickler (ÖFB), auch die beiden Projektleiter Thomas Helbling und der Österreicher Wolfgang Gramann hoffen, dass das 670 Seiten (18 Kapitel) starke, ausschliesslich in Englisch verfasste Dossier bei der UEFA auf ein positives Echo stossen wird. Ein Inspektionsteam des Europäischen Fussballverbandes wird die in den Dokumenten gemachten Bewerbungsangaben nach zwei Monaten Vorbereitungszeit vom 19. bis 23. August in der Schweiz und in Österreich überprüfen.

«Ich bin nicht optimistischer als vor zwei Monaten, eher beruhigter», äusserte sich Thomas Helbling. «Unser Dossier zeugt von harter Arbeit. Ausserdem hat die U21-EM zu einer enormen Popularitäts-Steigerung in der Schweiz beigetragen.» Allerdings könnte der Streit zwischen FIFA-Präsident Joseph Blatter und UEFA-Präsident Lennart Johansson die Kandidatur beeinträchtigen. Es ist sicher, dass Johansson die skandinavische Kandidatur unterstützen wird. Der Schwede weiss in der UEFA eine grosse Lobby hinter sich. «Ich glaube nicht, dass der Streit entscheidend sein wird», ist SFV-Präsident Ralph Zloczower sicher, «die Wiederwahl von Blatter als FIFA-Präsident wird keinen Einfluss auf unsere EM-Kandidatur haben.»

Die 31 Spiele der EM 2008 sollen in acht Stadien ausgetragen werden. Die Partien in der Schweiz sind in den neuen Arenen in Genf, Bern, Basel und Zürich vorgesehen. In Österreich heissen die Austragungsorte Wien, Klagenfurt, Innsbruck und Salzburg. Budgetiert wird mit 170 Millionen Franken, wie Thomas Helbling und Wolfgang Gramann an der Pressekonferenz bekannt gaben.

Das Finalspiel am 29. Juni 2008 soll nach Wien vergeben werden, dafür wird die Schweiz die beiden Auslosungen organisieren: Im Dezember 2005 auf dem Palexpo-Gelände in Genf die EM-Qualifikation, im Dezember 2007 im Messezentrum Zürich die Endrunde. Mit einer Kapazität von 42 421 Plätzen wird das neue Wankdorf-Stadion in Bern, das in drei Jahren eingeweiht werden soll, der Schweizer Haupt-Austragungsort der EM sein. Drei Gruppenspiele, darunter eventuell die Eröffnungspartie, zwei Viertelfinals sowie ein Halbfinal sind für Bern vorgesehen.

(eh/sda)

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