70 Tote und 1200 Verletzte bei Erdbeben im Iran

publiziert: Freitag, 31. Mrz 2006 / 23:35 Uhr

Teheran - Bei drei aufeinander folgenden Erdbeben im Westen des Irans sind am Morgen nach offiziellen Angaben mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 1200 Menschen erlitten Verletzungen.

Rund 100 Dörfer seien beschädigt oder zerstört worden.
Rund 100 Dörfer seien beschädigt oder zerstört worden.
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Das iranische Seismologische Institut gab die Stärke des Bebens kurz nach 03.00 Uhr MESZ mit Epizentrum im Zagros-Gebirge mit 6,0 auf der Richter-Skala an.

Zuvor hatte die Erde schon zweimal mit einer Stärke von 4,7 und 5,1 gezittert. Laut der Erdbebenwarte in Strassburg erreichte das Beben eine Stärke von 5,5.

Vor allem die Gegend zwischen den Orten Borudscherd und Dorud war stark betroffen. Rund 100 Dörfer in der Region wurden wahrscheinlich schwer beschädigt, einige völlig zerstört, wie der Gouverneur der Provinz, Mohseni Sani, mitteilte. Staatspräsident, Mahmud Ahmadinedschad, forderte die Mobilisierung aller Kräfte, um den Opfern des Bebens zu helfen.

Viele Dorfbewohner noch verschüttet

Der Chef des Hauptquartiers für Naturkatastrophen der Provinz Lorestan, Ali Barani, rechnete mit einem möglichen weiteren Anstieg der Opferzahlen. Viele Dorfbewohner seien noch verschüttet, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Viele einheimische Touristen hätten die Feiern zum persischen Neujahr in der Region verbracht. Irans Innenminister geht dagegen davon aus, dass die Zahl der Opfer nicht weiter zunehmen werde.

Nach den ersten beiden Beben hätten viele Menschen ihre Häuser bereits verlassen gehabt und damit das Beben der Stärke 6 überlebt, sagte der Politiker im staatlichen Fernsehen.

Spitäler sind voll

Die Spitäler in Borudscherd, Dorud und in der Provinzhauptstadt Chorramabad hätten keine Kapazität mehr. Daher würden viele Verletzte in benachbarte Provinzen gebracht. Die Schwerverletzten sollen in der Hauptstadt Teheran operiert werden.

Den Angaben zufolge sind möglicherweise mehr als 2000 Menschen obdachlos geworden.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hat zusammen mit der Botschaft in Teheran die Lage evaluiert, wie das EDA mitteilte. Man habe dem iranischen Aussenministerium Hilfe angeboten.

(smw/sda)

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