700 Neonazis demonstrieren vor deutschem Soldatenfriedhof
publiziert: Samstag, 15. Nov 2003 / 18:23 Uhr

Halbe - Rund 700 Rechtsextreme haben am Vortag des Volkstrauertages vor dem grössten deutschen Soldatenfriedhof im brandenburgischen Halbe demonstriert. Trotz einer lautstarken Gegendemonstration mit rund 400 Teilnehmern kam es zu keinen Zwischenfällen.

Es kam zu keinen Zwischenfällen während der Demonstration.
Es kam zu keinen Zwischenfällen während der Demonstration.
Die Demonstranten mussten nach Abschluss der genehmigten Kundgebung den Ort unter grossem Polizeigeleit verlassen. Es war der grösste solche Einsatz in diesem Jahr in Brandenburg, wie ein Polizeisprecher sagte.

Die Demonstration war nur unter strengen Auflagen bewilligt worden. So durften die Teilnehmer keine Zeichen verfassungsfeindlicher Organisationen zeigen und nur auf dem Vorplatz des Waldfriedhofs aufmarschieren; auch das Tragen von Trommeln und Fackeln untersagte das zuständige Gericht.

Überdies war die Demonstration auf eine Stunde begrenzt. Die von den Rechtsextremen angemeldete Hauptdemonstration, die am Volkstrauertag auf dem Waldfriedhof stattfinden sollte, wurde verboten. Für die Kundgebung waren mehr als 1200 Polizisten sowie Beamte des Bundesgrenzschutzes (BGS), Wasserwerfer, Räumfahrzeuge und eine BGS-Reiterstaffel aufgeboten.

Halbe war im Zweiten Weltkrieg Schauplatz der letzten Kesselschlacht vor der deutschen Hauptstadt. Dabei verloren mehr als 40 000 Soldaten der deutschen Wehrmacht sowie der sowjetischen Roten Armee ihr Leben. Etwa 22 000 Soldaten und Tausende sowjetische Zwangsarbeiter fanden auf dem Waldfriedhof ihre letzte Ruhestätte.

(rr/sda)

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