80 Prozent der jungen Straftäter sind Psychos
publiziert: Dienstag, 3. Nov 2009 / 17:57 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Nov 2009 / 18:14 Uhr

Zürich - Pro Jahr werden im Kanton Zürich rund 4000 jugendliche Straftäter verurteilt. Rund 80 Prozent davon haben eine psychische Störung. Dies zeigen Erfahrungen der Kinder- und Jugendforensik des Kantons Zürich, welche die jungen Täter begutachtet und therapiert.

Gewalt bei Jugendlichen hat immer einen soziologischen Hintergrund.
Gewalt bei Jugendlichen hat immer einen soziologischen Hintergrund.
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Häufig diagnostiziert werden Trennungsängste, Störungen des Sozialverhaltens oder posttraumatische Belastungsstörungen, hervorgerufen etwa durch sexuellen Missbrauch oder Gewalterfahrungen.

«Alleine durch Bestrafung lassen sich solche Störungen nicht beheben», sagte Cornelia Bessler, Leiterin der Fachstelle für Kinder- und Jugendforensik des Kantons Zürich anlässlich des fünfjährigen Jubiläums dieser Institution.

Kombination optimal

Eine allfällige Rückfallgefahr oder Gefahr für die Öffentlichkeit lasse sich nur mindern, wenn die Strafrechtspflege mit psychiatrisch-psychologischen Massnahmen kombiniert werde.

Seit fünf Jahren begutachtet und therapiert die Fachstelle für Kinder- und Jugendforensik straffällig gewordene Kinder und Jugendliche.

Sie fertigt psychologische Gutachten an, bringt die Jugendlichen in der richtigen Einrichtung unter und therapiert die Probleme.

«Experiment»

Justizdirektor Marskus Notter (SP) bezeichnete die Fachstelle am Dienstag als «Experiment», das sehr erfolgreich angelaufen sei. «Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Fachstelle kriminelle Karrieren verhindern können.»

Mit Kuscheljustiz habe die Kinder- und Jugendforensik des Kantons Zürich nichts zu tun, betonte Hans Ulrich Meier, der Vorsitzende der Begleitgruppe. Dies beweise das Interesse des russischen Staates an diesem Modell.

(fest/sda)

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wenn mütter noch dahinter stehen!!
Leider stehen hinter solchen Taten auch noch Mütter von Jungs.
Ich kenne einen Fall aus dem Zürcher Furttal da steht die Mutter noch hinter einem solchen Orden.
Die findet das gut, dass Ihr Junge kifft und halt mal Drogen verkauft.
 
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