Zahl der Lampedusa-Ankömmlinge steigt

9000 Flüchtlinge auf Lampedusa

publiziert: Mittwoch, 9. Mrz 2011 / 11:27 Uhr
Flüchtlingsstrom: Migranten treffen auf Lampedusa ein.
Flüchtlingsstrom: Migranten treffen auf Lampedusa ein.

Rom - Seit Beginn der Unruhen in Tunesien haben 9000 nordafrikanische Migranten die süditalienische Insel Lampedusa erreicht. Dies sagte der italienische Innenminister Roberto Maroni in einem Fernseh-Interview am Dienstagabend.

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160 Migrantenboote landeten demnach auf der Mittelmeer-Insel. Die bisher letzten 55 tunesischen Migranten wurden am späten Dienstag von der Küstenwache aufgegriffen und in Sicherheit gebracht.

Maroni sprach von einer «beispiellosen Situation». Er versicherte jedoch, dass die Regierung einen Plan entworfen habe, um die Notstandslage zu bewältigen. «Wir müssen in der Lage sein, einem weiteren, massiven Flüchtlingsstrom Stand zu halten. Dabei müssen wir auch stets die Menschenrechte berücksichtigen», sagte Maroni.

Italien will in den nächsten Tagen nahe der tunesischen Grenze ein Transitlager für mindestens 50'000 Flüchtlinge aus Libyen errichten. Damit sollen jene, die vor den Bürgerkriegswirren in Libyen fliehen, Hilfe, Nahrung und medizinische Versorgung erhalten.

(dyn/sda)

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Ja klar
Man wird mit einer verallgemeinerten Bemerkung nie alle Treffen. Ausnahmen bestätigen schlieslich die Regeln.
Man wird immer solche finden, die einen guten Grund haben. Aber selbst die, die von der Familie geschickt werden (oder besser, gerade die) sind Wirtschaftsflüchtlinge.
So oder so, Moral ist zu einem guten Teil Ansichtssache. In meinen Augen lassen diese Flüchtlinge Familie und Land im Stich, sind moralisch Schwach. In ihren eigenen Augen, oder gar der ihrer Familien, sind sie Helden.
moralisch schwach
Es kann natürlich sein, dass es unter diesen jungen Männern solche hat, die aus moralischer Schwäche ihre Familien in Not und Elend zurücklassen.
Sie gehen nun aber hin, und unterstellen, dass dies bei allen so sei.

Damit ihre Unterstellung zutrifft muss jeder bereits eine von ihm abhängige Familie haben und zwischen verschiedenen Handlungsweisen wählen können.

Ist Ihnen entgangen, dass es Familien gibt, die um jeden Preis ihre Söhne in ein reiches Land senden wollen? Dasselbe gilt aber nicht unbedingt auch für die Töchter.
In anderen Fällen hat jeder nur die Wahl sich selbst zu retten und alles andere im Stich zu lassen. Das ist dann schon eher der Mut der Verzweiflung.

Vielleicht kommen Ihnen jetzt plötzlich auch noch andere Alternativen in den Sinn.
Denn halt moralische Armleuchter
Diese Männer lassen also ihre Familien in Not und Elend zurück. Demfall also moralisch sehr schwache Menschen, die hier ausser Spesen gar nicht aufwerfen! Ich weiss nicht, was wir mit solchen Menschen anfangen sollten? Echte Flüchtlinge würden unter allen Umständen ihre Familie mitnehmen oder lieber selber auch bleiben. Ergo sind es Wirtschaftsflüchtliche oder von der Moral her schwache Menschen. Was ist Ihnen lieber?
Die stärksten überleben
Warum man keine Kinder und Frauen ausmachen kann unter den vielen tausenden Flüchtlinge?
Versetzen Sie sich mal in deren Lage, diese Leute mussten unter todesgefahr wahrscheinlich hunderte Kilometer weit laufen ohne viel Nahrung und/oder Wasservorräte.
Ein Kind kann solche Distanzen im Wüstenstaat Libyen kaum hinter sich bringen. Frauen lassen kaum ihre Kinder zurück etc.

Diese Leute als geflohene Kriminelle oder Arbeitslose zu bezeichnen ist so was von menschenverachtend dass es mich ankotzt.

Haben Sie Angst, dass Ihnen in Frauenfeld irgendwann mal ein Ex-Libyer die Wohnung, Partner, Job wegnimmt oder was?

Jedenfalls haben wir in der Schweiz zum Beispiel sicher mehr "Ressourcen" um Aufnahme von ein paar Flüchtlinge als die uneingeschränkte Zuwanderung von Europäern die uns die Wohnungen und Jobs streitig machen.
Und wieder das ablenkende Wort "Flüchtlinge"
Es handelt sich also um Flüchtlinge. Dann allerdings fragt sich wo denn die verletzlichsten in Krisen, Frauen und Kinder, auf diesen Bilder sind die täglich die Runde machen. Bleiben die etwa zurück um das Land wieder aufzubauen? Aber machen wir uns nichts vor, es sind hauptsächlich junge Männer auf der Suche nach Arbeit oder aus Gefängnissen geflohene Kriminelle. Und die wollen in der Regel nicht nach I, E oder P, sondern nach GB, D, CH, NL oder B. Und das hat seine Gründe im Sozialsysstem dieser Länder. Leider erfolgt dieser Zustrom erneut zu Lasten von Frauen und Kinder, die keine Chance zur Flucht haben. Das weiss inzwischen wirklich jeder. Dann muss klar zur Kenntnis genommen werden dass in Europa die Ressourcen zur Aufnahme weiterer Menschen nicht vorhanden sind. Ausser Heerscharen eigener arbeitsloser Mitbürger und leerer Staatskassen ist nichts zu sehen momentan in Europa. Somit bleibt nur, die Ankommenden umgehend zurück zubringen. Wenn nur einige bleiben können wird das die Runde machen und der Kreislauf beginnt. Ein Kreislauf der weder für die Menschen hier noch den Menschen aus Nordafrika langfristig etwas bringt. Es müssen harte Entscheide fällen jetzt, da kommt man nicht mehr darum herum. Aber es ist besser als es erneut schleifen zu lassen wie die Jahre zuvor schon.
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