AHV-Revision: Kommission wartet Abstimmung ab
publiziert: Mittwoch, 29. Okt 2008 / 15:03 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 29. Okt 2008 / 19:06 Uhr

Bern - Die Neuauflage der 11. AHV-Revision kommt nur langsam voran. Die Ständeratskommission will die Abstimmung vom 30. November über die Volksinitiative «für ein flexibles AHV-Alter» abwarten und ihre Beratungen erst am 26. Januar 2009 fortsetzen.

Soll das Frauen-Rentenalter erhöht werden?
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Wie die Parlamentsdienste mitteilten, führte die Sozialkommission (SGK) des Ständerats Anhörungen zur Erhöhung des Frauen-Rentenalters durch. Konsultiert wurden der Dachverband der Frauenorganisation (Alliance F), die Eidgenössische Frauenkommission und die Sozialdirektorenkonferenz.

Die Erhöhung des Frauen-Rentenalters auf 65 Jahre ist ein Kernpunkt der 11. AHV-Revision. Als erste Kammer sie der Nationalrat in der Märzession beschlossen, ohne im Gegenzug die Frühpensionierung sozial abzufedern. Der Bundesrat schlug die Einführung einer Vorruhestandsleistung vor, worauf der Rat nicht eintrat.

Die erste Auflage der 11. AHV-Revision war am 16. Mai 2004 in einer Referendumsabstimmung klar gescheitert. Neben weiteren Sparmassnahmen sah auch sie das höhere Frauen-Rentenalter ohne soziale Abfederung der vorzeitigen Pensionierung vor.

(ht/sda)

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Guten Tag Thomy
Nun ja. Ich denke, dass mir schon noch was einfällt zu dem Thema Armutslohn Fr. 2'200.-- pro Monat....
Ja, das sehe ich auch so!
Die Lohnfrage ist eine andere, aber ebenso wichtige Sache - wie die Rentenfrage!

Nur - dieses Thema "LOHN" wird fast nur im Zusammenhang mit den aktuellen Boni, den Managerlöhnen ... heiss diskutiert!

Es sind halt grössere "Werte", um die es hier geht ... Und diese "Werte" ... sind den meisten Leuten, auch hier, halt wichtiger ... Darum auch das Schlamassel, in dem wir zur Zeit drin stecken ... unfreiwillig, wir, die "Kleinen" ...
Lieber Thomy
Die Lohnschere von ca. 25 % habe nichts mit der AHV-Revision zu tun. Das sehe ich anders. Die eine oder andere Frau würde dann von sich aus in die Frühpensionierung gehen, weil sie ja mehr in die 3. Säule eingezahlt hat, in die 2. und in die 1. Wenn man die Angestellten knapp hält, vergrössert sich auch der Druck auf den Staat.
Ich hoffe doch nicht, dass es so drastisch ...
... auch hier in der Schweiz auf uns (ALLE) zukommen wird. Darum meine Forderung an die reichen ... Volksvertreter, diese (vielleicht reichen weniger als 70 ...) Milliarden jetzt so rasch und zügig, wie wenn es für die UBS wäre, frei zu machen, damit Millionen von Schweizer wieder aufatmen können und nicht tagtäglich mit der Angst umhergehen müssten, dass sie für gar nichts in die Pensionskassen einzahlen, weil es dort nur Deppen hat, die wichtige Posten besetzen und dann noch das gleiche Fragezeichen zum Bundesrat, als Exekutivbehörde und danach noch Zweifel an der Zuständigkeit und Kompetenz unserer Parlamente nochkommen ...! Genau dies dürfte eigentlich nicht passieren! Und genau dies sollte eigentlich unsere Verantwortlichen bewegen, sich AUCH mit Taten zu profilieren!
Ja, liebe marylou, das ist so -
Die gleichen Bürgerlichen sind in Führungspositionen (zumindest die Mehrheit von ihnen) zu finden, die sie nicht mit Bravour ausfüllen können, weil - dies hat sich in den letzten Jahren klar herausgestellt - viele von diesen Leuten zuwenig Persönlichkeit, zuwenig Sozialkompetenzen (Defizite in einzelnen oder sogar mehreren) aufweisen - dies ist heute augenscheinlich noch immer so! Warum sollte es denn anders sein. Die Werte sind immer noch die gleichen, wenn auch Anzeichen dafür sprechen, dass - vor allem junge, angehende Führungsleute - die alten Ideale und Mechanismen nach und nach durch neue ersetzt werden.

Dass Frauen die kleineren Löhne erhalten, das ist beim aktuellen Thema hier nicht prioritär. Wir sollten hier bei den Fragen zur AHV-Revision bleiben, wobei ich der Meinung bin, dass dazu auch der Blick auf das Ganze, also AHV- und Pensionskassenfragen, resp. 1. und 2. Säule - die 3. Säule ist ja dann freiwillig und nur für diejenigen erreichbar, die so viel verdienen, dass ihen pro Jahr einige tausend Franken übrig bleiben, die sie dann in die 3. Säule einzahlen können ... Dies ist ja wieder eine derjenigen Lösungen, die nur denen vorbehalten bleiben, die eben mehr verdienen, als die vielen Kleinverdiener ! (Ich wiederhole mich jetzt bewusst nicht mit Hinweisen auf links und rechts ... grins !
Lieber Thomy
Die Bürgerliche Partei hat die 74 Mia. gefunden, weil sich auch Spenden von der UBS bekommt. Viele -/+60 werden dann in die IV oder Arbeitslosenkasse abgeschoben. Notfalls auch mit den täglichen 20 Rappen mehr an die AHV. Die Bürgerliche Partei wird sicher noch Stimmen verlieren, Spenden von der Bank angenommen zu haben, die sie jetzt selber unterstützen müssen und ausserdem als Nichtagierer im VR dazustehen. Aber Fakt ist einfach, dass Frauen für gleiche Arbeit immer noch 25 % weniger verdienen. Wenn der Artikel § 5 noch steht, ist die Gleichberechtigung noch immer nicht angekommen.
Was kommt da noch auf
uns Zu? Schauen Sie sich dasman an, lieber thomy! (Von newsletter. de so eben hereingekommen. Wenn das auch noch auf zu schwappt, dann gute Nacht.

"Der Abschwung trifft die staatlichen Pensionsfonds schwer" heißt es in der Washington Post. Das Rentensystem Kaliforniens, Calpers, hat in den vergangenen 12 Monaten 67 Milliarden Dollar verloren. Rentensysteme, die im Besitz der Regierung sind, stecken normalerweise 60% ihrer Finanzmittel in den Aktienmarkt - deswegen haben sie schwere Schläge einstecken müssen, zusammen mit allen anderen. Und die meisten staatlichen Rentensysteme waren schon unterfinanziert, ehe der Aktienmarkt eingebrochen ist.

Die Finanzierung des Ruhestands wird für viele, viele Menschen ein großes Thema sein - selbst für die, die dachten, dass sie ihn in der Tasche hätten.

Insgesamt sind eine Billion Dollar aus den Rentenfonds bislang verloren gegangen. Billionen weiterer Dollar sind in Gefahr. Nach einer so langen Phase des Wachstums und der Kreditexpansion fingen die Babyboomer an zu glauben, dass ihre Aktien und ihre Häuser so gut seien, wie Geld auf der Bank." Und noch 2007 stellten Experten fest, dass ein großer Teil der Babyboomer - selbst wenn man die Aktienportfolios und die Häuser mit einrechnete, kläglich schlecht auf den Ruhestand vorbereitet war."
Ein Nachtrag ...
Sie haben ja Recht, marylou. Der Lohn, den die Frauen erhalten, ist oft kleiner, als beim Mann für die gleiche Arbeit.
Schlimm finde ich es, dass, mit Bezug auf die AHV-Renten, eine alleinstehende Frau UND auch der alleinstehende Mann am Schluss des zweiten Lebensabschnitts eine Rente erhält, die schlicht nur zum Armsein reicht und nicht für mehr - ausser sie/er hätte sehr gut verdient im Arbeitsleben ... Die zweite Säule hilft da zwar ein bisschen, aber es ist nicht gerade rosig. Wie ich schon früher erwähnte, wir haben halt eine AHV- und PK-Pensionskassenlösung, die nicht durch soziales Gedankengut massgeblich beeinflusst wurde und wird, sondern sehr stark durch das Denken der bürgerlichen und Rechtsparteien ... Schon wieder ... s'isch halt eifach scho verrückt, dass es sich immer klarer herausstellt, wo die Hebel anzusetzen wären, um die verkorkste Sozialpolitik, dazu gehört ja die AHV und die PK, in menschlich saubere Bahnen zu lenken ...

Aber, diese Lösungen haben ja die Stimmbürger selbst als gut befunden - etliche Abstimmungen darüber gab es ja bereits.

Die nächste Abstimmung zur AHV steht ja vor der Tür ... Beachten Sie einmal, liebe Leute hier, was da für Argumente GEGEN diese Revision vorgebracht werden! Wie gehabt: Zuwenig Geld vorhanden, dies zu realisieren ... Raten Sie einmal, wer dies sagt. Sie dürfen raten, denn das aktuellste Werbetraktat gegen diese AHV-Revision wurde nicht von einer Partei unterschrieben, sondern nur mit einer Internet-Adresse versehen ... Wer also kein Internetanschluss zur Verfügung hat, der wird mit falschen Argumenten gefüttert ... mit Lügen, wie gehabt.
Nein, eben nicht ...
... und doch - aber die BÜRGERLICHEN wollen nicht, obwohl sie ja eben 70 Milliarden an die UBS "gefunden" haben ...

Die gleiche Quelle, der Staat, die SNB (!), die Politik (BR, NR und SR) und wir das Volk als Gesamtheit, müssten auch für unsere Pensionen und die heute Pensionierten gerade stehen - nicht nur für die UBS ....

Andernfalls verstehe ich das so, dass, menschlich betrachtet, den Bürgerlichen die UBS wichtiger ist als die Pensionierten und die Noch-an-die-zukünftige-Pension-Einzahlenden !!!

Verstehen sie nun den Zusammenhang - gerade an so einem Beispiel - zwischen sozialem Denken und bürgerlichem Denken?
Guten Tag Thomy
Ja, aber die Frauen sind ja schon heute benachteiligt. Weniger Lohn für gleiche Arbeit usw. Die Frühpensionierung wird doch wohl zu zahlen sein (für die, die wollen)?
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