AIDS: Keine Entwarnung - Jährlich drei Mio. Tote
publiziert: Dienstag, 25. Nov 2003 / 15:13 Uhr

Genf - Trotz Verbesserungen sind die aktuellen Bemühungen der Aidsprävention und der Pflege ungenügend. Das schreibt das UNO-Aidsbekämpfungsprogramm (UNAIDS) in seinem in Genf veröffentlichten Jahresbericht.

Weltweit leben 40 Millionen Menschen mit dem Aids-Virus.
Weltweit leben 40 Millionen Menschen mit dem Aids-Virus.
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Weltweit leben 40 Millionen Menschen mit dem Aids-Virus. 2,5 Millionen von ihnen sind Kinder unter 15 Jahren. In diesem Jahr wurden fünf Millionen Menschen neu angesteckt; 3,2 Millionen von ihnen leben in afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Weltweit starben drei Millionen Menschen an Aids.

Es sei offensichtlich, dass die aktuellen Massnahmen gegen Aids auf globaler Ebene völlig ungenügend seien, erklärte UNAIDS-Direktor Peter Piot. Dank Initiativen wie des Weltfonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria habe sich die Situation zwar ein wenig verbessert.

Heute ist Afrika südlich der Sahara mit 26,6 Millionen infizierten Menschen noch immer die am stärksten von der Immunschwächekrankheit Aids betroffene Region. In Botswana und Swasiland beträgt die Ansteckungsrate fast 40 Prozent.

Eine starke Zunahme der Aids-Epidemie stellte UNAIDS auch in China, Indien, Indonesien und Russland fest. Ursachen sind vor allem der Drogenkonsum mit gebrauchten Spritzen sowie ungeschützte sexuelle Beziehungen.

Auch in den reichen Ländern nimmt die Zahl der Menschen mit HIV zu. Die Ursache dafür ist nach Angaben von UNAIDS die allgemeine Verfügbarkeit von antiretroviralen Medikamenten. Insgesamt leben in reichen Ländern 1,6 Millionen Menschen mit dem Aids-Virus, 80 000 von ihnen steckten sich in diesem Jahr an. 18 000 Menschen starben 2003 an Aids.

In der Schweiz wurden in diesem Jahr bisher 244 neue Aidsfälle gemeldet, 79 sind Frauen. 2002 waren es im ganzen Jahr nur 199 Neuansteckungen.

(fest/sda)

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