APEC-Gipfeltreffen zu Weltpolitik statt Welthandel
publiziert: Montag, 20. Okt 2003 / 20:28 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Okt 2003 / 21:43 Uhr

Bangkok - Der Anti-Terror-Kampf, Irak und Nordkorea: Diese Themen stehen im Zentrum des Gipfeltreffens des asiatisch-pazifischen Wirtschaftsforums (APEC).

Die weltweite Gefahr durch den Terror sei noch nicht gebannt.
Die weltweite Gefahr durch den Terror sei noch nicht gebannt.
Bei der zweitägigen Konferenz der 21 Asien-Pazifik-Anrainerstaaten sollte es ursprünglich hauptsächlich um die Aussichten des weltweiten Freihandels gehen. Dies auch, weil im September die Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) von Cancun in Mexiko gescheitert war.

Vor allem die USA rückten allerdings sicherheitspolitische Themen in den Vordergrund. Zur APEC-Konferenz waren auch US-Präsident George W. Bush und sein Aussenminister Colin Powell angereist.

Powell erklärte, die weltweite Gefahr durch den Terror sei noch nicht gebannt. Jeder, nicht nur die APEC-Mitglieder, könne zum Ziel von Angriffen werden, warnte er.

Powell sprach auch den Streit um das nordkoreanische Atomprogramm an. Bush habe Chinas Präsident Hu Jintao neue Vorschläge unterbreitet, um die Sechs-Parteien-Gespräche mit Nordkorea wieder in Gang zu bringen. Dabei gehe es um erweiterte Sicherheitsgarantien für Pjöngjang.

Nordkorea selbst äusserte sich zurückhaltend über neue Gespräche. Stattdessen drohte Pjöngjang, zu beweisen, dass das Land über ein nukleares Abschreckungspotenzial verfüge.

(bert/sda)

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