Hacker verhaftet

Abtreibungs-Gegner klaut 10'000 Datensätze

publiziert: Montag, 12. Mrz 2012 / 12:28 Uhr / aktualisiert: Montag, 12. Mrz 2012 / 14:01 Uhr
Der Datendieb wollte die Informationen ursprünglich veröffentlichen.
Der Datendieb wollte die Informationen ursprünglich veröffentlichen.

London - In England hat ein Mitglied der Hackergruppe Anonymous die Datenbank des Britisch Pregnancy Advisory Services (BPAS) gehackt.

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Nachdem er so in Besitz von Daten von 10'000 Abtreibungen kam, wurde er von Behörden festgenommen und vor Gericht verhört. Reue zeigte er nicht: Er habe sich entschieden die Daten zu stehlen, weil er selbst mit der Abtreibungs-Entscheidung zweier Bekannter nicht einverstanden war, berichtet der britische Guardian.

Späte Einsicht des Hackers

Er habe vorgehabt sämtliche Daten öffentlich zu machen, sagte der Hacker vor Gericht aus. Direkt nachdem er die Website gehackt hatte, hatte der 27-jährige bereits ein Anonymous-Logo hinterlassen und einige Datensätze über Twitter veröffentlicht. Bereits kurze Zeit nach dem Angriff war der Hacker von der Polizei aufgegriffen worden. Er habe dann aber doch nicht sämtliche Daten veröffentlicht, weil er gemerkt habe, dass es «falsch» gewesen wäre, sagte der Mann später vor Gericht aus.

Tatsächlich sei der nun festgenommene Hacker äusserst versiert in seinem Fach und habe die Expertise auch Websites von Regierungen und Behörden zu knacken, so das Gericht. Nun wartet er in Grossbritannien auf sein Urteil. Innerhalb von nur sechs Stunden sei man Opfer von etwa 26.000 Angriffen geworden, so ein Vertreter des BPAS. Die Einrichtung ist der grösste Abtreibungs-Anbieter Grossbritanniens, berät zu Themen wie Empfängnisverhütung, Geschlechtskrankheiten und Sterilisation.

(bert/pte)

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