Ähnliche Ziele, andere Wege
publiziert: Donnerstag, 27. Jan 2005 / 18:16 Uhr

Davos - Die Parallelveranstaltungen zum WEF haben sich in Davos abgelöst. Am WEF-nahen Open Forum fand eine erste Debatte über Unternehmen und Menschenrechte statt.

Der Preis soll zum Nachdenken anregen.
Der Preis soll zum Nachdenken anregen.
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Die Organisatoren von Public Eye zogen Bilanz. Das neue Konzept mit den Public Eye Awards für unverantwortliches Konzernverhalten habe sich bewährt, sagte Matthias Herfeldt von der Erklärung von Bern (EvB) gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Die Reaktion der Preisträgerin KPMG zeige, dass die Preise zum Nachdenken anregen könnten.

Am Vortag hatte der Chef von KPMG Schweiz, Hubert Achermann, eingeräumt, dass sein Unternehmen mit der Steuerberatung vor allem in den USA hart an die Grenzen gegangen sei. In Zukunft gehört die Steuerpolitik zur Firmenethik wie Umweltschutz oder Arbeitnehmerrechte, sagte Herfeldt.

Ob die Public Eye Awards auch nächstes Jahr verliehen werden, lassen die Organisatoren offen. Am Konzept der Veranstaltung mit ihrer klaren Abgrenzung gegenüber dem WEF wollen sie jedoch festhalten.

Zwei Strategien

Das heisst nicht, dass kein Dialog mit dem WEF möglich ist, erklärte Herfeldt. Auch auf der anderen Seite der Barrikaden könnten Nichtregierungsorganisationen (NGO) etwas bewirken. Beide Strategien sind zulässig.

Am Open Forum plädierte WEF-Direktor André Schneider für den Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die diesjährige Veranstaltungsreihe stellt die Frage Wann ist wirtschaftliches Handeln ethisch? ins Zentrum.

Das Open Forum wird vom WEF, dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) und mehreren NGO gemeinsam organisiert. Am Donnerstag verfolgten mehrere hundert Personen die erste Debatte über Unternehmen und ihren Umgang mit Menschenrechten.

(sl/sda)

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