Affäre um Internet-Pornographie in Verwaltung
publiziert: Donnerstag, 12. Mrz 2009 / 00:19 Uhr

Pruntrut - Die Affäre um Internet-Pornographie in der jurassischen Verwaltung schlägt Wellen bis ins Kantonsgericht: Kantonsrichter Pierre Boinay hat seinen Rücktritt erklärt.

Rund 30 Staatsangestellte sollen Internet-Pornographie heruntergeladen haben.
Rund 30 Staatsangestellte sollen Internet-Pornographie heruntergeladen haben.
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Gegen ihn sei von der Aufsichtsbehörde eine Untersuchung eröffnet worden «im Zusammenhang mit der Nutzung nicht-beruflicher Sites» im Internet, begründete Boinay in einem Brief ans Parlament seinen Rücktritt. Er anerkenne die ihm vorgehaltenen Tatsachen, die den Verwaltungdirektiven zum Internet-Gebrauch nicht entsprochen hätten.

Er sei sich jedoch sicher, dass die Vorgänge nicht von strafrechtlicher Bedeutung seien und seiner Arbeit nicht geschadet hätten, hielt er weiter fest. Um aber Kritik an den Justizbehörden, für die er 30 Jahre lang loyal tätig gewesen sei, zuvorzukommen, habe er sich nach reiflicher Überlegung zum Rücktritt entschlossen.

Zurücktreten will Boinay auf den 30. August. Bis dahin wolle er noch einzelne Dossiers zu Ende bearbeiten.

Disziplinarverfahren eingeleitet

Die jurassische Kantonsverwaltung wird seit vergangenem Freitag von einer Pornographie-Affäre erschüttert. Rund 30 Staatsangestellte stehen im Verdacht, an ihrem Arbeitsplatz Pornographie aus dem Netz heruntergeladen zu haben. Die Regierung hat gegen die Angestellten Disziplinarverfahren eingeleitet.

Ebenfalls am Freitag hatte der jurassische Staatsanwalt Yves Maître seinen Rücktritt angekündigt. Er begründete den Schritt mit der Eröffnung einer Untersuchung gegen ihn durch die Aufsichtsbehörde. Weder Maître noch die Regierung machten jedoch Angaben über allfällige Zusammenhänge mit der Pornographie-Affäre.

(ht/sda)

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woher die zeit??
woher die angestellten die zeit dafür nehmen?! ich staune doch jedesmal wie unsere steuergelder verpulvert werden! und dafür zahlen wir noch steuern. und wer wird wohl noch die untersuchen zahlen? sicher auch der steuerzahler!
beim staat wird wohl eher lari-fari gearbeitet anstatt wirklich gearbeitet. tolle sache!
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