Afrikanische Bootsflüchtlinge im Atlantik umgekommen

publiziert: Dienstag, 6. Nov 2007 / 20:22 Uhr

Madrid - Bei einer neuen Flüchtlingstragödie auf der Route zwischen Westafrika und den Kanarischen Inseln sind mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen.

Das Boot sei zwei Wochen lang manövrierunfähig im Atlantik getrieben. (Archivbild)
Das Boot sei zwei Wochen lang manövrierunfähig im Atlantik getrieben. (Archivbild)
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Ihr Boot sei vor der Küste Mauretaniens zwei Wochen lang wegen eines Motorschadens manövrierunfähig im Atlantik getrieben, teilte die spanische Polizei in Madrid mit. Die vermutlich aus dem Senegal stammenden Opfer seien verhungert und verdurstet.

Insgesamt hätten sich rund 100 Flüchtlinge in dem Boot befunden. Die übrigen hätten überlebt, hiess es unter Berufung auf die mauretanischen Behörden.

Nach offiziellen Angaben starben dieses Jahr bereits mehr als 100 Menschen bei der gefährlichen Überfahrt auf die Kanaren. Die Dunkelziffer ist aber weitaus höher.

Im vergangenen Jahr erreichten rund 31'000 Afrikaner an Bord von kleinen Booten die zu Spanien gehörende Inselgruppe.

(smw/sda)

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