Ahmadinedschad bezeichnet Holocaust als Märchen

publiziert: Samstag, 11. Feb 2006 / 11:20 Uhr

Teheran - Zum 27. Jahrestag der islamischen Revolution in Iran hat Präsident Machmud Ahmadinedschad seine Verbalttacke gegen Israel wiederholt.

Der iranische Präsident Ahmadinedschad.
Der iranische Präsident Ahmadinedschad.
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Den Holocaust bezeichnete er erneut als «Märchen». Die Palästinenser würden eines Tages mit Hilfe «anderer Nationen» den Staat Israel beseitigen, sagte Ahmadinedschad bei einer Kundgebung vor zehntausenden Zuhörern in Teheran.

«Wir haben den Westen aufgefordert, das zu beseitigen, was er vor 60 Jahren geschaffen hat. Wenn sie (die Europäer) unseren Vorschlägen nicht folgen, werden das palästinensische Volk und andere Nationen das am Ende für sie erledigen», erklärte der ultrakonservative Präsident.

Keine Forschung?

Die Europäer seien Geiseln der «Zionisten» in Israel geworden, erklärte Ahmadinedschad. Sie liessen keine unabhängige wissenschaftliche Forschung zu, um die «Wahrheit über das Märchen des Holocaust» herauszufinden.

Zum Streit um die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed in europäischen Zeitungen erklärte Ahmadinedschad: «Wie ist es möglich, dass die Beleidigung des Propheten der Muslime weltweit mit Pressefreiheit gerechtfertigt wird, nicht aber eine Untersuchung über das Märchen des Holocaust?»

(ht/sda)

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