Al-Dschasira lanciert englische Website

publiziert: Mittwoch, 26. Mrz 2003 / 15:03 Uhr

Der arabische Fernsehsender Al-Dschasira hat heute eine englische Version ihrer arabischen Website aufgeschaltet. Wegen viel Traffic und einer US-Klage gegen die Inbetriebnahme ist der Zugang zurzeit allerdings sehr beschränkt.

Sreenshot des Senders Al Dschasira.
Sreenshot des Senders Al Dschasira.
Schon seit drei Monaten hat der arabische Fernsehsender Al-Dschasira die Lancierung ihrerWebsite angekündigt. Nun ist es endlich so weit. Der Start wurde allerdings von einer Klage gegen die Inbetriebnahme der Seite aus den USA überschattet.

Ausserdem wurden zwei Al-Dschasira Journalisten ihre Akkreditierung zu der New Yorker Börse verweigert. Der Vize-Präsident der New Yorker Börse wies den Vorwurf zurück, die Akkreditierungs-Verweigerung hätte irgendwas mit der Ausstrahlung von US-Kriegsgefangenen zu tun. "Wir haben sehr viele Akkreditierungsanfragen und die Al-Dschasira Journalisten waren unserer Meinung nach weniger qualifiziert als andere."

Al-Dschasira wies diesen Vorwurf zurück und legte der New Yorker Börse nahe, ihren Entscheid nochmals zu überlegen. Die zwei Journalisten hätten schon seit zehn Jahren aus New York berichtet.

Verweigerung wirft hohe Wellen

Die Verweigerung hat an der Wall Street hohe Wellen geworfen. Bob Steel vom Poynter Institute, einem Journalisten Think Tank, äussert grosse Sorgen in Bezug auf zukünftige Berichterstattung von der New Yorker Börse: "Dieser Entscheid wirft viele Fragen auf. Wie werden Journalisten von US-kritischen Publikationen in Zukunft behandelt? Amerikanische Journalisten werden diesen Entscheid weltweit zu spüren bekommen."

Auch Mitchell Stephens, Professor für Kommunikations-Wissenschaften an der New Yorker Universität, zeigte sich ebenfalls erbost über den Entscheid und nannte ihn kurzsichtig und unfair.

"Al-Dschasira ist sicherlich ein pro-arabisches Medium. Doch es hat sich gezeigt, dass der Fernsehkanal eine positive Kraft entwickelt hat als Medium zwischen der arabischen Welt und dem Westen. Man darf nicht vergessen, dass Wallstreet einen entscheidenden Anteil an diesem Krieg hat."

(bsk/news.ch)

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