Alliierte nähern sich Bagdad
publiziert: Montag, 24. Mrz 2003 / 23:40 Uhr

Bagdad - Die US- und britischen Truppen sind bis 80 Kilometer südlich von Bagdad vorgestossen. Es kam weiter zu heftigen Gefechten. In Basra, der zweitgrössten Stadt Iraks, bahnt sich nach UNO-Angaben ein menschliches Desaster an.

Britische Soldaten werden in der Wüste abgesetzt.
Britische Soldaten werden in der Wüste abgesetzt.
In Basra sind die rund zwei Millionen Menschen seit zwei Tagen von der Wasserversorgung abgeschnitten, weil wichtige Stromleitungen zerstört wurden.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) bezeichnete die Situation der Wasserversorgung in Basra als kritisch. Es bestehe die Gefahr einer humanitären Krise. Die Mitarbeiter der Organisation konnten die Versorgung nur zu 40 Prozent wieder herstellen. Das Wasser sei aber sehr salzhaltig, hiess es in Genf.

UNO-Generalsekretär Kofi Annan erklärte in New York, nach seinen Informationen bahne sich in Basra ein "menschliches Desaster" an. Er forderte die Kriegsparteien auf, die Wasserversorgung rasch wiederherzustellen.

Die Bodenoffensive wurde weiter begleitet von Luftangriffen, unter anderem auf die irakische Hauptstadt. Bagdad erlebte Montagnacht und am Morgen die heftigsten Luftangriffe seit 48 Stunden. Dabei wurden nach irakischen Angaben 62 Menschen getötet und mehr als 400 irakische Zivilisten verletzt.

Die USA zeigten sich trotz gelegentlicher Rückschläge zufrieden mit dem Kriegsverlauf. "Wenn man das grosse Bild betrachtet, läuft es ausgezeichnet", sagte General Stanley McChrystal am Montag in Washington. Er bestätigte, dass bisher keine chemischen oder biologischen Waffen im Irak gefunden wurden.

Trotz einer deutlichen Warnung der USA behält sich die Türkei einen Einmarsch in Nordirak vor. Dies machte Regierungschef Recep Tayyip Erdogan klar. Bisher wurden nach türkischen Angaben aber keine Soldaten entsandt.

(fest/sda)

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