Amicitia mit grossem Selbstbewusstsein
publiziert: Sonntag, 9. Nov 2008 / 11:40 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 9. Nov 2008 / 12:02 Uhr

Nach einer dreiwöchigen Pause geht für Amicitia Zürich das Champions-League-Abenteuer am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Montpellier weiter.

Züichs Trainer Robbie Kostadinovich glaubt voll an den Erfolg.
Züichs Trainer Robbie Kostadinovich glaubt voll an den Erfolg.
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Der Schweizer Meister nimmt die Partie mit grosser Zuversicht in Angriff.

Die Ausgangslage ist klar. Nur mit einem Sieg kann Amicitia weiterhin auf den Einzug in die Hauptrunde hoffen. Nach den ersten drei Spielen liegt das Team von Robbie Kostadinovich mit zwei Punkten im 3. Zwischenrang, das auf dem angestrebten 2. Platz klassierte Montpellier hat vier Zähler auf dem Konto.

Amicitia tritt in der Königsklasse zum zweiten Mal zu Hause an, nachdem es zum Auftakt der ersten Gruppenphase Bregenz 35:25 bezwungen hat. Captain Andy Schmid ist gegen Montpellier zu 100 Prozent von einem Sieg überzeugt, wenn das Team an die Leistung im Auswärtsspiel anknüpfen könnte. Damals unterlagen die Stadtzürcher zwar 29:36. Doch während den ersten 45 Minuten (23:24) waren sie ebenbürtig. In der ersten Halbzeit führten sie gar mit vier Toren.

An den Sieg glauben und gewinnen

Auch Kostadinovich glaubt voll an einen Erfolg. «Wir hatten sie in Montpellier im Griff. Der Gegner bekundete Probleme mit unserem System», erklärte der Meistercoach. «Wenn jeder an den Sieg glaubt und wir das umsetzen, was wir uns vornehmen, gewinnen wir.»

Entscheidend ist für ihn, dass es den Spielern gelingt, mental von der Schweizer Liga auf das internationale Niveau umzuschalten. Dann könnten sie die meisten Mannschaften bezwingen, so Kostadinovich.

Niveau-Unterschied in der Liga

Der frappante Niveau-Unterschied ist in der Tat ein Problem. Im nationalen Championat ist Amicitia nur selten gefordert. Zuletzt fertigte es am Mittwoch den RTV Basel, immerhin Vierter in der Tabelle, 38:23 ab. Einziger ernsthafter Konkurrent sind die Kadetten Schaffhausen. Einen weiteren Nachteil gegenüber Montpellier weisen die Zürcher in der qualitativen Breite des Kaders auf.

Montpellier verfügt über ein exzellent besetztes Team. Daouda Karaboué, der ehemalige Keeper der Grasshoppers, Cédric Burdet, Joël Abati und Michael Guigou gewannen mit Frankreich in Peking Olympia-Gold. Der Tunesier Wissem Hmam war an der WM 2005 Torschützenkönig. In der heimischen Liga hat der Serienmeister und Champions-League-Sieger von 2003 in acht Partien noch keinen Punkt abgegeben.

(fest/Si)

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