Amnesty International startet Solidaritätsaktion für Geiseln
publiziert: Donnerstag, 3. Dez 2009 / 17:32 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Dez 2009 / 19:27 Uhr

Bern - Amnesty International hat zusammen mit den Familienangehörigen eine Solidaritätskampagne für die beiden in Libyen festgehaltenen Schweizer lanciert. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Unterstützungs-Postkarten an Rachid Hamdani und Max Göldi nach Tripolis zu senden.

3 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Amnesty International Schweiz

www.amnesty.ch

Familienangehörige der beiden Geschäftsleute verteilen die Karten in Bern und Genf gemeinsam mit Aktivisten von Amnesty International. «A bientôt en Suisse/ Auf bald in der Schweiz» steht auf der Karte, die an die beiden seit 500 Tagen zurückgehaltenen Geschäftsleute geht.

Mit der Aktion soll Solidarität ausgedrückt werden, teilte Amnesty mit. Zudem kann auf der Internetseite der Organisation eine Kerze angezündet und elektronisch eine persönliche Nachricht an die Schweizer geschickt werden.

Sich direkt an die libyschen Behörden zu wenden, sei momentan nicht vorgesehen, sagte eine Amnesty-Sprecherin der Nachrichtenagentur SDA. Die Aktion geht von den Familienangehörigen der Geiseln aus. Viele Menschen hätten ihn gefragt, was sie tun könnten, um seinem Bruder zu helfen, wird Christian Göldi in der Mitteilung von Amnesty zitiert.

Mut und Zuversicht

«Wer ihm jetzt eine Karte schickt, hilft ihm, Mut und Zuversicht zurückzugeben.» Verteilt werden die Karten auch von Bruna Hamdani, der Ehefrau des festgehaltenen Rachid Hamdani.

«Wenn Tausende von Postkarten geschickt werden, ist dies ein starkes Signal an die libyschen Behörden, dass sich in der Schweiz viele Menschen für eine rasche Rückkehr der beiden in die Heimat einsetzen», wird sie zitiert.

Die beiden festgehaltenen Geschäftsleute wurden am Montag zu 16 Monaten Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet rund 1600 Franken verurteilt. Sie werden seit dem 19. Juli 2008 in Libyen festgehalten.

(smw/sda)

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Visavergehen haben sich die Schweizer zu Schulden kommen lassen.
Das ist eine sehr gute Aktion, die vielleicht dem Ghadaffi ...
... auch etwas aus seiner geistigen Isolation heraus helfen kann - als symbolische Massnahme. Der sei ja blitzgescheit, sagen etliche Kenner von Libyen ...

Aber auch für die Geiseln kann es eine Solidaritätsbezeugung etwas Hoffnung und Trost bedeuten. Besonders die Hoffnung, dass sie nicht für immer hilflos diesem Schergen ausgeliefert sein werden, sondern hoffentlich bald nachhause fahren dürfen, die muss erhalten bleiben!

Hier die Web-Adresse zur Solidaritätsaktion:

http://www.kerzenachlibyen.ch/de/kerzenachlibyen/
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Endlich einmal ein Zeichen, das Hoffnung gibt. Es ist einfach pietätlos, feige und menschenverachtend, was dieser Despote mit den Geiseln macht. Dieser Bericht sagt einiges aus über diesen Unmenschen: http://bazonline.ch/schweiz/dossier/libyenaffaere/Muammar-alGhadhafi-i...
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