An Street Parade stirbt ein 31-jähriger Raver

publiziert: Sonntag, 14. Aug 2005 / 17:43 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Aug 2005 / 19:19 Uhr

Zürich - Mehr Alkohol und Drogenkonsum: Polizei und Sanität hatten an der 14. Zürcher Street Parade vor allem in der Nacht zum Sonntag alle Hände voll zu tun.

Mehr Alkohol, weniger andere Drogen, mehr Auseinandersetzungen: Auf der Parade kehrt gesellschaftliche Normalität ein.
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Am Samstagnachmittag wurde im Hauptbahnhof ein 31-jähriger Raver Opfer eines Tötungsdelikts. Der Algerier hatte an der Rave-Party im Bahnhof teilgenommen. Dabei kam es zwischem ihm und dem mutmasslichen Täter, einem 25-jährigen Asylsuchenden aus dem Irak, zu einem Streit. Der Iraker habe inzwischen gestanden, mit einem Messer auf dem Algerier eingestochen zu haben, teilte die Kantonspolizei mit.

Was zu dieser Auseinandersetzung führte, ist noch nicht restlos geklärt. Der mutmassliche Täter war kurze Zeit später wegen dringendem Tatverdacht verhaftet worden. Mit dem Messer hatte er dem Algerier tödliche Verletzungen zugefügt.

733 Sanitäts-Fälle

Während der Street Parade und den nachfolgenden Parties verzeichnete die Sanität in rund 30 Stützpunkten bis Sonntagmorgen insgesamt 733 Patientinnen und Patienten (während der eigentlichen Parade 405). 82 mussten für genauere medizinische Abklärungen in Spitäler eingewiesen werden.

Vor allem die kühleren Temperaturen waren laut einem Sprecher von Schutz und Rettung Zürich der Grund, dass deutlich weniger Menschen wegen Kreislaufproblemen behandelt werden mussten. Dafür gab es im Zusammenhang mit den über 100 Parties nach der eigentlichen Street Parade laut Polizeisprecher Erich Maag deutlich mehr Arbeit.

Kleine Mengen Drogen beschlagnahmt

Es wurden rund 500 Ecstasy-Pillen sowie kleinere Mengen Kokain, Amphetamin, Thai-Pillen, LSD, Marihuana, und Haschisch sichergestellt. Bereits am Freitag hatte die Polizei Präsenz markiert und in Zürich kurzerhand sieben Hanfläden geschlossen.

Rund ein Dutzend Mal musste die Polizei wegen Streitereien und Schlägereien ausrücken. Ursache waren meist übermässiger Alkoholkonsum. Die Lärmklagen aus der Bevölkerung gingen im Vergleich zum Vorjahr etwas zurück und es seien auch keine grösseren illegalen Parties festgestellt worden.

(fest/sda)

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