Angeschossener Steinadler in Isenthal gefunden
publiziert: Montag, 9. Mrz 2009 / 11:11 Uhr

Bern - Ein Urner Wildhüter hat im Isenthal UR ein stark abgemagertes Steinadlermännchen gefunden und es in der Vogelwarte in Sempach LU zur Pflege abgegeben. Wenige Tage später starb der Vogel. Er war von einem Unbekannten angeschossen worden.

Der Steinadler war von einem Unbekannten angeschossen worden. (Archivbild)
Der Steinadler war von einem Unbekannten angeschossen worden. (Archivbild)
Hans Schmid, Ornithologe bei der Vogelwarte Sempach, bestätigte einen entsprechenden Bericht in der «Neuen Luzerner Zeitung» vom Samstag. Ein Röntgenbild nach dem Tod des Greifvogels bestätigte, was Fachleute der Vogelwarte bereits befürchtet hatten: Der Steinadler war von vier Schrotkugeln getroffen worden.

Die Geschosse seien jedoch nicht die unmittelbare Todesursache gewesen, sagte Schmid. Laut Untersuchungsbericht des Instituts für Veterinärbakteriologie der Universität Zürich starb der Adler an den Folgen einer Lungenentzündung.

Bei der Vogelwarte schliesst man aber nicht aus, dass der Raubvogel durch die Kugeln beeinträchtigt war und sich deshalb nicht mehr richtig ernähren konnte. Dies schwächte sein Immunsystem und führte dazu, dass er anfällig wurde für die Lungenentzündung. Das Tier wog nämlich nur noch 1450 Gramm - Steinadlermännchen werden bis zu 4600 Gramm schwer.

«Dieser Fall war kein Zufall»

Hans Schmid geht davon aus, dass eine gewisse Dunkelziffer von Steinadlern existiert, die von Unbekannten abgeschossen werden. Denn es komme nicht oft vor, dass bei der Vogelwarte Vögel eingeliefert werden, die angschossen wurden. Doch der Ornithologe ist überzeugt: «Dieser Fall war kein Zufall.»

Steinadler sind geschützte Tiere. Trotzdem sind sie laut Hans Schmid heute nicht mehr vom Aussterben bedroht. In der Schweiz leben zwischen 300 und 310 Brutpaare. Werden die Jungtiere mitgezählt, geht man von einem Gesamtbestand von 700 bis 800 Tieren aus.

(smw/sda)

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