Apple verkauft 37 Millionen iPhones
Apple bricht mit 37 Mio. verkauften iPhones alle Rekorde
publiziert: Dienstag, 24. Jan 2012 / 23:25 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 24. Jan 2012 / 23:53 Uhr
Apple übertraf die Erwartungen der Analysten bei weitem.
Apple übertraf die Erwartungen der Analysten bei weitem.

Cupertino - Apple ist so erfolgreich wie noch nie: Eine rekordhohe Nachfrage nach den neuen iPhone-Handys und den iPad-Tabletcomputern hat den Gewinn im Weihnachtsquartal auf unter dem Strich 13,1 Milliarden Dollar getrieben. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

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Zum Vergleich: Der über Jahre bestverdienende aller Technologiekonzerne - Microsoft - hat im gleichen Zeitraum halb so viel verdient. Der Konzern übertraf die Erwartungen der Analysten bei weitem. Nachbörslich schoss die Aktie um 8 Prozent hoch.

Apple hat im Weihnachtsquartal 37 Millionen seiner iPhone-Handys verkauft und damit den bisherigen Rekord von 20,3 Millionen locker überboten. Bei den iPad-Tabletcomputern bietet sich mit 17 Millionen verkauften Exemplaren das gleiche Bild - das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum.

Spekulationen um möglichen Apple-Fernseher

Auch iMac-Computer waren der Renner mit 4,2 Millionen Verkäufen, was einem Zuwachs von 26 Prozent entspricht. Nur die Nachfrage nach den iPod-Musikspielern ging weiter zurück.

"Wir sind begeistert von diesen überragenden Ergebnissen", erklärte Apple-Chef Tim Cook. "Apple ist unglaublich stark unterwegs, und wir haben noch einige erstaunliche Produkte in der Hinterhand." Details nannte er zunächst wie üblich nicht.

Immer wieder wird über einen Apple-Fernseher spekuliert. Fast schon sicher scheint, dass noch im Frühjahr die neue Version des iPad herauskommt. Die Produktion läuft nach Informationen von US-Medien schon.

Umsatz um 73 Prozent gesteigert

Der Umsatz im ersten Geschäftsquartal stieg angesichts der Rekordverkäufe um 73 Prozent auf 46,3 Milliarden Dollar. Apple hat nun 97,6 Milliarden Dollar auf der hohen Kante liegen - in bar oder in Wertpapieren. Damit stieg der Kassenbestand binnen lediglich drei Monaten um 16 Milliarden Dollar.

Es war das erste volle Quartal unter der Führung von Tim Cook. Firmengründer Steve Jobs war am 5. Oktober im Alter von 56 Jahren nach einem langen Krebsleiden gestorben.

Zuvor hatte er das Geschäft endgültig an Cook übergeben. Jobs' Tod hatte die Fans weltweit erschüttert. Cook war zuvor schon für das Tagesgeschäft verantwortlich gewesen.

(fest/sda)

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