Oder eine Kamera

Apple wollte ein Auto statt das iPhone entwickeln

publiziert: Montag, 6. Aug 2012 / 14:59 Uhr
Bestimmt auch als Automobil ein Renner. (Symbolbild)
Bestimmt auch als Automobil ein Renner. (Symbolbild)

Bei Apple ist nach dem Erfolg des iPod-Players auch über eine Kamera oder ein Auto als mögliches nächstes Produkt nachgedacht worden.

4 Meldungen im Zusammenhang
Unter den damaligen Ideen seien zum Teil «verrückte Sachen» gewesen, sagte Marketingchef Phil Schiller im kalifornischen Patent-Prozess gegen Samsung nach US-Medienberichten. Die Apple-Spitze um Gründer Steve Jobs habe sich aber schliesslich für den Einstieg ins Handy-Geschäft mit dem iPhone entschieden.

Apple will in dem Prozess beweisen, dass Samsung iPhone und iPad kopiert hat. Die Südkoreaner bestreiten, dass Apple mit seinen Geräten etwas wirklich Neues erfunden habe. Zudem werfen sie dem US-Konkurrenten vor, mehrere technische Patente zu verletzen.

Patent-Prozess gewährt Einblick in Innenleben von Apple

Apple und Samsung liefern sich bereits seit mehr als einem Jahr einen weltweiten Patentkrieg. Im Gegensatz zu vorherigen Verfahren - etwa in Deutschland oder Australien - müssen sie diesmal jedoch Geschworene überzeugen.

Der Prozess in San Jose gibt einen einmaligen Einblick in das Innenleben von Apple, das bisher für äusserste Geheimniskrämerei bekannt war. So wurde bekannt, dass iTunes-Chef Eddy Cue sich schon seit Ende 2010 für ein kleineres iPad-Modell stark machte. Der damalige Konzernchef Jobs hatte zu dieser Zeit die Mini-Tablets der Konkurrenz wegen der Grösse noch öffentlich als «Totgeburten» abgetan.

Dieses Detail kam bei der Aussage des Apple-Managers Scott Forstall ans Licht, der die iOS-Softwareplattform von iPhone und iPad beaufsichtigt. Er zeichnete auch ein Bild von der absoluten Geheimhaltung, unter der das iPhone seinerzeit entwickelt wurde. So sei dafür ein ganzes Gebäude auf dem Apple-Gelände freigemacht worden. Die dafür rekrutierten Mitarbeiter mussten zusagen, bevor sie wussten, woran sie überhaupt arbeiten sollten.

Die Aussage Schillers enthüllte auch, wie viel Geld Apple für Werbung ausgibt: Im vergangenen Geschäftsjahr waren es 228,6 Millionen Dollar für das iPhone und 307,7 Millionen Dollar für das iPad. Der Marketingchef, der oft bei Apples Produktvorstellungen auftrat, erklärte vor den Geschworenen ausführlich Apples Vorwürfe gegen Samsung. Er sei «schockiert» gewesen, als er die Galaxy-Smartphones und -Tablets gesehen habe, sagte Schiller. «Ich dachte, sie werden unsere gesamte Produktpalette kopieren.»

(Noch) keine Sanktionen nach Veröffentlichung von Beweisen

Apple scheiterte am Freitag mit dem Versuch, Samsung harte Sanktionen für die Veröffentlichung nicht im Prozess zugelassener Beweismittel aufzubrummen. Richterin Lucy Koh lehnte einen entsprechenden Apple-Antrag ab, will sich aber nach dem Prozess mit dem Vorstoss befassen.

(Alexander Kuch/teltarif.ch)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Apple hat laut einem Zeitungsbericht ... mehr lesen
Apple dominiert zweieinhalb Jahre nach dem Start des ersten iPad nach wie vor das Geschäft mit Tablet-Computern. (Symbolbild)
San Francisco - Die Raumfahrer aus ... mehr lesen
New York - Apple und Samsung gehen ... mehr lesen
Apple bekräftigt den Vorwurf von Ideenklau.
Der Prozess wird in einem Geschworenengericht in San Jose stattfinden.
San José - Apple und Samsung haben sich in ihrem weltweiten Patentkrieg bisher nur einzelne Nadelstiche zufügen können. Mit dem am Montag gestarteten Geschworenen-Prozess in ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
In Zukunft bessere Privatsphäre auf Googles Android-Handys.
In Zukunft bessere Privatsphäre auf Googles ...
Publinews Kampf dem Tracking  Nachdem Apple das ungefragte Werbetracking von Apps eingeschränkt hat, zieht nun Konkurrent Google nach. Wenn im August das neue Betriebssystem Android 12 auf die ersten Mobilgeräte gespielt wird, dann kann der/die Benutzer:in die Werbe-ID AAID vollständig vor Zugriffen verstecken und damit das Werbetracking stark erschweren. mehr lesen  
WLAN-Patente verletzt  Das renommierte California Institute of ... mehr lesen
Die Anzahl der betroffenen Geräte ist enorm.
Apple verdiente im letzten Jahr 65,6 Mrd. Dollar. (Symbolbild)
Apple verdiente weltweit am meisten  Wien - Im vergangenen Jahr haben die grössten europäischen und US-Konzerne weniger verdient. Die amerikanischen Unternehmen kamen dabei im Durchschnitt besser davon als ihre ... mehr lesen  
Wird das ein Erfolg?  San Francisco - Apple steigt mit einer Milliarde Dollar beim chinesischen Uber-Rivalen Didi Chuxing ein. Von diesem Schritt erhoffe sich das Unternehmen, mehr über den ... mehr lesen
Der Erfolg von Uber lässt Apple nicht kalt. (Symbolbild)
Wer sich nicht so gut mit dem Messenger auskennt, der sollte grundsätzlich bei unbekannten Nummern vorsichtig sein.
eGadgets Vorsicht: WhatsApp-Klau via GSM-Codes Bei der Verwendung eines Smartphones stehen einem ...
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 13°C 20°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 13°C 22°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 13°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Bern 13°C 21°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 14°C 19°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Genf 14°C 22°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 18°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten