Ariane-5 bringt Telekom-Satelliten ins Weltall
publiziert: Donnerstag, 12. Jun 2003 / 08:22 Uhr / aktualisiert: Montag, 16. Jun 2003 / 01:56 Uhr

Kourou/Paris - Eine europäische Ariane-5-Trägerrakete hat in der Nacht zum Donnerstag einen australischen und einen japanischen Telekommunikationssatelliten in den Weltraum gebracht und ausgesetzt.

Eine Ariane 5 vor dem Start. (Archiv)
Eine Ariane 5 vor dem Start. (Archiv)
Das teilte die Betreibergesellschaft Arianespace in Evry bei Paris nach dem geglückten Start der Ariane von Kourou in Französisch-Guyana aus mit. Es war der zweite Flug einer normalen Ariane-5-Trägerrakete in diesem Jahr.

Die leistungsstärkere Ariane-5-Plus kann nach ihrem gescheiterten Jungfernflug im Dezember 2002 vorerst nicht starten.

Der beim Start 4,7 Tonnen schwere australische Satellit Optus and Defence C1 soll über Melanesien stationiert werden. Während 15 Jahren soll er dann dem australischen Verteidigungsministerium für Spezialaufgaben sowie der kommerziellen Telekommunikation in der Region dienen.

Der knapp 1,3 Tonnen schwere BSAT-2c ist bereits der fünfte japanische Satellit dieser Reihe, der von Arianespace in eine geostationäre Umlaufbahn um die Erde gebracht wird. Er wird zur Direktübertragung von Fernsehprogrammen in Japan eingesetzt, teilte Arianespace mit.

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) in Paris hatte im Mai ein Rettungsprogramm für die mit roten Zahlen kämpfende Arianespace beschlossen. Europa will mit einem Milliarden-Aufwand seinen eigenen Zugang zum Weltraum über das Ariane-Trägerraketenprogramm sichern.

(fest/sda)

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