Ariane-5 bringt zwei Satelliten in den Weltraum
publiziert: Donnerstag, 10. Apr 2003 / 07:22 Uhr

Kourou - Zum ersten Mal seit dem Absturz vom Dezember ist eine europäische Ariane-5-Trägerrakete in den All gestartet. Planmässig setzte sie am Donnerstag einen indischen und einen amerikanischen Satelliten aus.

Eine Ariane 5 vor dem Start.
Eine Ariane 5 vor dem Start.
Der US-Satellit Galaxy-XII soll 15 Jahre lang Telekommunikations-Verbindungen zwischen den USA, Hawai und Alaska sicherstellen. Der indische Satellit INSAT-3A gewährleistet Verbindungen für den indischen Subkontinent.

Nach dem Scheitern des Ariane-Fluges vom 12. Dezember galt der jüngste Flug als überlebenswichtig für die europäische Raumfahrt, die in einer schweren Finanzkrise steckt.

Auf den Erfolg der Mission reagierten die Mitarbeiter im Kontrollzentrum in Kourou sowie in der Arianespace-Zentrale in Evry bei Paris mit grosser Erleichterung. Der nächste Ariane-Start ist für Juni geplant.

Die insgesamt 160. Ariane-Mission begann um 00.52 Uhr mit dreiminütiger Verzögerung am Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana und dauerte insgesamt knapp eine Stunde. Der Flug war wegen technischer Probleme am indischen Satelliten INSAT-3A kurzfristig um 24 Stunden verschoben worden.

Zum Start kam diesmal die Standardversion der Ariane 5. Eine verstärkte Version der europäischen Trägerrakete, die so genannte Zehn-Tonnen-Ariane, war im Dezember bei ihrem Jungfernflug abgestürzt. Daraufhin waren alle Ariane-5-Starts vorübergehend ausgesetzt worden.

Nach der Einstellung der als äusserst zuverlässig geltenden Vorgängerversion Ariane 4 ist die Ariane 5 Europas einzige Trägerrakete.

(fest/sda)

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