Asylbewerber aus Luganeser Hotel umquartiert

publiziert: Samstag, 31. Jan 2009 / 15:44 Uhr

Lugano - Die sieben aus Eritrea stammenden Asylbewerber haben ihre Unterkunft in einem Hotel an der Flaniermeile Via Nassa in Lugano am Morgen verlassen. Damit ist der schwelende Konflikt zwischen dem Kanton und der Stadt Lugano vorerst beendet.

Die Asylbewerber verhielten sich laut Hotel einwandfrei.
Die Asylbewerber verhielten sich laut Hotel einwandfrei.
Als Sieger aus diesem Streit geht der Luganeser Stadtpräsident Giorgio Giudici (FDP) hervor, der sich der Unterbringung widersetzt hatte. Er befürchtete, dass die Einquartierung in einem Hotel an der Nobelmeile von Lugano von der Bevölkerung als Provokation aufgefasst werden könnte.

Der Preis für die Unterbringung stand aber in keinem Verhältnis zur chicen Umgebung. Eine Nacht mit Frühstück kostete den Kanton pro Kopf 45 Franken. Die sieben Asylbewerber haben sich gemäss Angaben der Hotelleitung einwandfrei verhalten.

Inzwischen wurden die Asylbewerber auf Anweisung des Kantons in ein Hotel in der Nähe des Bahnhofes Bellinzona umquartiert. Der Vizestadtpräsident von Lugano, Erasmo Pelli, bestätigte entsprechende Medienberichte.

(ht/sda)

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