Atomgespräche mit Nordkorea forciert

publiziert: Montag, 25. Okt 2004 / 15:11 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Okt 2004 / 15:38 Uhr

Peking - USA und China wollen mit Nordkorea sprechen.

Colin Powell hofft auf eine Lösung des Atomkonflikts.
Colin Powell hofft auf eine Lösung des Atomkonflikts.
US-Aussenminister Colin Powell hofft, dass die ausstehenden Probleme bald gelöst werden können. Diese Hoffnung äusserte Powell nach Gesprächen mit Chinas Führung in Peking. Bei den Treffen mit Staats- und Parteichef Hu Jintao, Regierungschef Wen Jiabao und Aussenminister Li Zhaoxing traten deutliche Differenzen über Waffenlieferungen der USA an Taiwan und in Menschenrechtsfragen auf.

Die chinesische Seite äusserte nach Powells Angaben ihren Widerstand gegen die geplanten Waffenlieferungen in einem Umfang von 18 Milliarden US-Dollar (rund 21,8 Mrd. Franken). Powell versicherte, dass die Lieferungen nur für defensive Zwecke bestimmt seien. Zugleich bekräftigte er die Ein-China-Politik der USA.

China stellt sich in Taiwanfrage stur

Auf seinen Rat, das jüngste Dialogangebot von Taiwans Präsident Chen Shui-bian anzunehmen, ging Chinas Führung nicht ein. Peking unterstellt Chen Shui-bian, die Unabhängigkeit der nur als abtrünnige Provinz betrachteten demokratischen Inselrepublik anzustreben.

Beide Seiten vereinbarten Gespräche über eine Wiederaufnahme des Menschenrechtsdialogs. Peking hatte diesen im März aus Protest gegen die US-Pläne für eine Verurteilung Chinas in der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen ausgesetzt. Powell kritisierte China unverändert wegen Rückschritten bei den Menschenrechten.

Offener Austausch

In einem ziemlich offenen Austausch mit seinem Amtskollegen Li Zhaoxing und setzte sich Powell vergeblich für die Freilassung des inhaftierten chinesischen Mitarbeiters der New York Times, Zhao Yan, ein, dem Verrat von Staatsgeheimnissen vorgeworfen wird.

(fest/sda)

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