Wachsender Druck

Auch Merkel soll sich zu Wulff erklären

publiziert: Mittwoch, 4. Jan 2012 / 07:14 Uhr
Die Chefin der Grünen, Claudia Roth.
Die Chefin der Grünen, Claudia Roth.

Berlin - In der Affäre um den deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff hat Grünen-Chefin Claudia Roth von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Erklärung gefordert. Das Problem liegen nun eher bei Merkel, sagte Roth der «Süddeutschen Zeitung».

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Die Kanzlerin müsse sich zu den Vorgängen rund um ihren Wunsch-Kandidaten für das Präsidentenamt äussern, nachdem sie die Personalie zu einer «Posten- und Machtfrage» gemacht habe, «statt den Konsens zu suchen».

Wolle Wulff die Affäre nur aussitzen, werde er ein «extrem schwacher Präsident», sagte Roth dem Blatt weiter. Schliesslich gehe das nur, «wenn Merkel die Hand über ihn hält».

Eine Rücktrittsforderung stellte sie nicht. Der Bundespräsident müsse nun selbst wissen, ob er noch die nötige Autorität habe, um als «Konsensfigur und Wertevermittler» aufzutreten.

Wulff steht wegen der Finanzierung seines Wohnhauses bei Hannover durch einen umstrittenen Kredit in der Kritik. Am Montag war der Bundespräsident weiter unter Druck geraten, nachdem bekannt wurde, dass er mit einem Anruf bei «Bild»-Chefredakteur Kai Diekmann die Berichterstattung über den Kredit zu verhindern versucht hatte.

(bert/sda)

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Immerhin
könnten mit grosser Wahrscheinlichkeit diese Drohungen gegen die Presse bzw. Personen in Deutschland dem BP das Amt, den Job, kosten.
In der CH kosten üble Drohungen und Beschimpfungen leider immer noch dem Opfer den Arbeitsplatz und nicht den Straftätern. Verkehrte Welt.
.
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