Auch Zentralschweizer SVP wollen Bundesratssitz
publiziert: Samstag, 22. Nov 2008 / 20:03 Uhr / aktualisiert: Samstag, 22. Nov 2008 / 23:22 Uhr

Brunnen SZ - Die Zentralschweiz soll wieder im Bundesrat vertreten sein. Fünf der sechs Zentralschweizer SVP-Kantonalparteien empfehlen der Bundeshausfraktion, den Schwyzer SVP-Nationalrat und Auns-Präsidenten Pirmin Schwander zu nominieren.

Gilt als Hardliner: Primin Schwander.
Gilt als Hardliner: Primin Schwander.
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Die Schwyzer SVP erhielt am Samstagnachmittag in Brunnen an einer Wahlveranstaltung den Rückhalt der Kantonalparteien von Luzern, Zug, Uri, und Nidwalden.

Am Anlass nahmen über hundert Personen teil, wie Judith Übersax, Präsidentin der SVP Schwyz, auf Anfrage sagte.

Die Kantonalsektion Obwalden nahm an der Veranstaltung nicht teil. Am Mittwoch war in Obwalden im Gefolge der SVP-Abspaltungen eine Kantonalsektion der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) gegründet worden.

Eng mit Armee verbunden

Die Schwyzer SVP begründet ihren Wahlvorschlag für den frei werdenden Posten des Verteidigungsministers unter anderem mit einer engen Verbundenheit der Zentralschweiz mit dem Militär. Der 47-jährige Schwander ist zudem Oberst im Generalstab.

Das sind auch für Nationalrat Schwander selbst Gründe für seine Bundesrats-Ambitionen, wie aus seiner Rede in Brunnen hervorging. Ausserdem habe er auch eine grosse Affinität zum Sport.

Schwander gilt als Hardliner. Als Christoph Blocher 2003 in den Bundesrat gewählt wurde, übernahm er von ihm die Präsidentschaft der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns).

Gegen Personenfreizügigkeit

Im Gegensatz zu Blocher und der SVP Schweiz trat er konsequent für ein Referendum gegen die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit ein. Diese Gradlinigkeit kam nicht nur in Schwyz, sondern etwa auch bei der SVP Luzern, gut an.

Schwander wäre der erste Schwyzer in der Landesregierung. Die Zentralschweiz ist seit dem Rücktritt von Kaspar Villiger (FDP) im 2003 nicht mehr im Bundesrat vertreten. Alle Innerschweizer Regierungsmitglieder gehörten bislang der CVP oder der FDP an.

(li/sda)

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