Auf die Schweizer Sozialleistungen ist Verlass

publiziert: Dienstag, 18. Mai 2004 / 11:17 Uhr

Bern - Kranke und Arbeitslose können sich in der Schweiz laut einer Studie auf Sozialleistungen verlassen. Rund zwei Drittel der Schweizer Haushalte beziehen Geld aus Sozialversicherungen oder von der Sozialhilfe.

Die Höhe des durchschnittlichen Betrags liegt bei rund 14 800 Franken pro Haushalt und Jahr. Dies entspricht 14 Prozent des Einkommens, wie der Studie Wer zahlt für die soziale Sicherheit und wer profitiert davon? zu entnehmen ist.

Das Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS) erstellte die Studie im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 45. Die Resultate zeigten, dass das erste Ziel der Sozialen Sicherheit, die Absicherung im Schadensfall, erreicht werde, schreiben die Autoren.

Überdurchschnittlich hohe Sozialleistungen fliessen in die Grossregion Genfersee und das Tessin sowie in die grossen Städte. Haushalte mit Ausländern weisen überdurchschnittliche Einnahmen an Sozialleistungen aus.

Schweizerinnen und Schweizer finanzieren Sozialversicherungen und Sozialhilfe rund zur Hälfte durch direkte Zahlungen mittels Lohnabzügen und Versicherungsprämien. Die andere Hälfte berappen sie indirekt durch Steuern und Konsumabgaben wie etwa beim Alkohol oder durch die Mehrwertsteuer.

Durchschnittlich betragen die Sozialausgaben jährlich rund 28 300 Franken oder 27 Prozent des Einkommens. Erwerbstätige Paare mit tiefem Einkommen müssen verglichen mit ihren Einnahmen am meisten ausgeben.

Für Rentner ist die Belastung am kleinsten. Die Autoren bezeichnen die Finanzierung der Sozialleistungen als wenig sozial.

In der Studie stützt sich das Büro BASS auf die Daten der Einkommens- und Verbrauchserhebung 1998, in der von rund 9300 Haushalten detaillierte Angaben zu Einkommen, Sozialtransfers, Abgaben und Steuern angegeben sind.

Berücksichtigt wurden AHV, IV, Ergänzungsleistungen, berufliche Vorsorge, Erwerbsersatzordnung, Arbeitslosenversicherung, obligatorische Krankenversicherung, obligatorische Unfallversicherung, Militärversicherung, Familienzulagen und Sozialhilfe.

(fest/sda)

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