Auflagen für Swisscom-Auslandgeschäfte verankert

publiziert: Mittwoch, 21. Dez 2005 / 16:11 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 21. Dez 2005 / 16:34 Uhr

Bern - Das Unternehmen Swisscom kann im Ausland Beteiligungen an Telekommunikationsfirmen ohne Grundversorgungsauftrag nur tätigen, wenn diese das Kerngeschäft im Inland unterstützen.

Swisscom überarbeitet die Unternehmensstrategie in den nächsten Monaten.
Swisscom überarbeitet die Unternehmensstrategie in den nächsten Monaten.
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Dies hat der Bundesrat in den strategischen Zielen festgelegt. Gleichzeitig beauftragte der Bundesrat die Swisscom, die ausschüttbaren Reserven auf höchstens eine Milliarde Franken zu reduzieren. Für zusätzliche Investitionen und Akquisitionen darf sich das Unternehmen noch höchstens bis zu 5 Milliarden verschulden.

Strategie überarbeiten

Die Swisscom wird ihre Strategie den Bundesratszielen anpassen. Die Vorgaben würden eingehend geprüft, schrieb Swisscom am Mittwoch in einer Mitteilung. Den eingeschränkten Spielraum bei Unternehmenskäufen im Ausland nimmt die Swisscom zur Kenntnis.

Swisscom will nach eigenen Angaben nun in den kommenden Monaten die künftige Unternehmensstrategie entsprechend überarbeiten. Spätestens an der Bilanzmedienkonferenz vom 8. März 2006 soll weiter informiert werden.

Nettofinanzmittel

Durch die vom Bundesrat vorgegebene Reduktion der Reserven würde eine Nettoverschuldung von 1 Mrd. Fr. entstehen, rechnet Swisscom vor. Bis Ende Jahr verfüge man bei über rund 3 Mrd. Fr. ausschüttbare Reserven. Die derzeitigen Nettofinanzmittel liegen über 1 Mrd. Franken.

(sda)

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