Auftrag von Manpower für Wahlen in Irak gefährdet

publiziert: Montag, 8. Nov 2004 / 19:08 Uhr

Genf - Manpower befürchtet, seinen Auftrag für die Wahlen in Irak nicht erfüllen zu können. Für die Korrektur von Wahllisten braucht der Personalvermittler Personen, die Arabisch oder Kurdisch beherrschen. Vielen fehlt jedoch die Arbeitsbewilligung.

Manpower hat Mühe Personen zu finden, die Arabisch oder Kurdisch beherrschen.
Manpower hat Mühe Personen zu finden, die Arabisch oder Kurdisch beherrschen.
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Der Personalvermittler Manpower sucht in der Region Genf 1400 Personen, die Arabisch oder Kurdisch beherrschen und in Genf die Listen für die Wahlen vom Januar in Irak korrigieren.

Gesuch an Behörden

Ohne Arbeitsbewilligungen für Asylsuchende und ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren für Personen aus Frankreich könne Manpower seinen Auftrag für die Wahlen im Irak kaum fristgemäss bis Ende Dezember erfüllen, sagte der Regionalchef der Firma, Charles Parisod auf Anfrage. Manpower habe schon vor zehn Tagen ein entsprechendes Gesuch an die Genfer Behörden gestellt.

Diese reichten es weiter an den Bundesrat, wie Alessandro Delprete, Sprecher des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte. Eine Antwort sei in Vorbereitung, hiess es.

Das Warten auf Antwort

Manpower habe derzeit seine Zielsetzung mit 700 eingestellten Personen nicht erreicht, sagte Parisod weiter. Hunderte Dossiers könnten ohne eine Antwort aus Bern nicht bearbeitet werden. Manpower erhielt laut Parisod den Auftrag von der unabhängigen Wahlkommission in Bagdad.

Auf die Frage, weshalb die Arbeit in der Schweiz und nicht in einem arabischen Land ausgeführt werden soll, sagte Perisod, die Schweiz verfüge über die nötige Infrastruktur und sei zudem ein neutrales Land.

(sl/sda)

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