Auslandschweizer fordern mehr Anerkennung
publiziert: Freitag, 7. Aug 2009 / 11:31 Uhr / aktualisiert: Freitag, 7. Aug 2009 / 16:46 Uhr

Luzern - In Luzern ist am Morgen der 87. Auslandschweizer-Kongress eröffnet worden. Rund 400 Personen nehmen daran teil. Die ausgewanderten Eidgenossen wollen klar machen, dass sie im Ausland ihrer alten Heimat von einem nicht zu unterschätzenden Nutzen sind.

Die Auslandschweizer seien Vermittler zwischen der Schweiz und ihrem Wohnsitzland. (Symbolbild)
Die Auslandschweizer seien Vermittler zwischen der Schweiz und ihrem Wohnsitzland. (Symbolbild)
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Im Ausland leben rund 700'000 Personen, die einen Schweizer Pass haben. Dies entspricht rund zehn Prozent der Landesbevölkerung.

Die Auslandschweizer seien für die Schweiz ein bedeutendes politisches, wirtschaftliches und menschliches Potential, schreibt die Auslandschweizer-Organisation (ASO), die den Kongress organisiert.

Bereicherung demonstrieren

Mit ihrem Kongress wollen die Auslandschweizer zeigen, inwiefern sie eine Bereicherung für die Eidgenossenschaft sind. Das Thema kommt sowohl im Parlament (Auslandschweizerrat) wie auch am Samstag in der Plenarversammlung zur Sprache.

Damit die Auslandschweizer ihre Rolle als Vermittler wahrnehmen können, sind sich auch auf entsprechende Informationen angewiesen. Die angedrohte Sparrunde bei swissinfo ist deshalb ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt im Auslandschweizerrat.

Höhere Priorität für Ausländerpolitik

Zudem forderte der Auslandschweizerrat, die Schweiz müsse ihre Politik stärker auf ihre im Ausland lebenden Bürger ausrichten. Die Schweiz sei sich der Bedeutung der Fünften Schweiz zu wenig bewusst.

Der Auslandschweizerrat forderte deshalb in einer einstimmig angenommenen Resolution den Bund auf, der Ausländerpolitik eine höhere Priorität einzuräumen. Die Gesetze seien stärker auf die Mobilität der Schweizer auszurichten. Immerhin lebe einer von zehn Schweizer vorübergehend oder dauernd im Ausland, heisst es in der Resolution.

(sl/sda)

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