BAG will Ärzten auf die Finger schauen

publiziert: Mittwoch, 21. Jan 2009 / 22:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 21. Jan 2009 / 22:46 Uhr

Bern - Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will gegen Kunstfehler in Spitälern angehen und die Behandlungsqualität verbessern. Die Arbeit der Ärzte will das BAG dabei strikte kontrollieren. BAG-Direktor Zeltner sieht Handlungsbedarf.

Das BAG will Fehlerquoten systematisch erheben, veröffentlichen und vergleichen. (Symbolbild)
Das BAG will Fehlerquoten systematisch erheben, veröffentlichen und vergleichen. (Symbolbild)
In Sachen Qualität habe die Schweiz massiv an Terrain verloren, erklärte Thomas Zeltner in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens.

Vor 20 Jahren sei die Schweiz ein Pionierland in Sachen Qualität gewesen. «Unterdessen haben uns viele Länder weit überholt. Jetzt wollen wir wieder zu den Spitzenländern aufschliessen, sagte der BAG-Direktor.

Das BAG will Fehlerquoten systematisch erheben, veröffentlichen und vergleichen. Finanzielle Anreize sollen gute Ärzte belohnen.

Auffallend schlechten Spitälern möchte Zeltner den Leistungsauftrag entziehen. Diese Sanktion müssten die Kantone umsetzen.

Bund übernimmt Kontrolle

Heute sind Ärzte und Versicherungen verantwortlich für die Qualitätskontrollen in Schweizer Spitälern. Das soll sich mit dem neuen BAG-Konzept ändern. Der Bund will die Führung in der Qualitätskontrolle übernehmen.

Dies geht aus einem BAG-Papier hervor, das »10vor10« vorstellte. Der Bund übernehme in der Qualitätssicherung dauerhaft die führende Rolle», heisst es darin.

Die Chirurgen wollen sich indes nicht bevormunden lassen. «Ich halte nichts von diesen Plänen», sagte Urban Laffer, Präsident des Fachverbandes fmCH, im «10vor10»-Bericht. Das BAG überschreite seine Kompetenzen. «Der Bund soll nur bei einer Notsituation aktiv eingreifen. Und die ist nicht gegeben.»

(bert/sda)

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