BKA und FBI warnen vor gefälschten E-Mails

publiziert: Dienstag, 22. Nov 2005 / 12:03 Uhr

Bern - Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) und die US-Bundespolizei FBI warnen vor gefälschten E-Mails.

Die E-Mails enthalten eine Variante des Sober-Virus.
Die E-Mails enthalten eine Variante des Sober-Virus.
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Diese sind mit einem Wurm, wahrscheinlich einer Sober-Variante, verseucht. Neben der Schweiz tauchten die Mails in Deutschland und Österreich auf.

Das Mail, in dem das BKA als Absender genannt wird, versucht die Internet-User, mit dem Vermerk «Sie besitzen Raubkopien» hereinzulegen. Im Mailtext wird dem Empfänger mitgeteilt, er habe illegal MP3-Musikdateien, Filme und andere Dateien aus dem Internet herabgeladen. Sein Rechner sei deshalb als Beweismittel sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Im Anhang des Mails verstecke sich ein Wurm, wahrscheinlich eine Sober-Variante, teilte das BKA mit. Beim Öffnen greife dieser auf das Adressbuch des Rechners zu und versende sich automatisch an die aufgelisteten Adressen weiter.

Nicht öffnen!

Das Mail und der Anhang sollten nicht geöffnet, sondern sofort gelöscht werden. Das BKA rät weiter, nach dem Löschen des Mails einen Virenscanner über den Computer laufen zu lassen.

Die Bundesbehörden seien von dem gefälschten BKA-Mail nicht betroffen gewesen, sagte Claudio Frigerio, Sprecher des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation (BIT), auf Anfrage. Beim Bund betreibe man indes relativ aufwändige Sicherheitsmassnahmen. Die Anti-Viren-Software werde bei Bedarf mehrmals täglich aktualisiert.

Mit deutschem Bundesamt in Kontakt

Das BIT stehe mit dem deutschen Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik in Kontakt. Auch mit den Herstellern von Anti-Viren-Software tausche man sich aus, da diese genau über die Vorgänge in der Spam-Szene auf dem Laufenden seien.

Privaten Usern rät Frigerio, ihre Anti-Viren-Software mindestens einmal täglich daraufhin zu überprüfen, ob sie aktualisiert wurde.

Auch gefälschte FBI Mails

Das FBI warnte in der Nacht seinerseits vor Mails, die im Namen der US-Bundespolizei verschickt wurden. Dem Empfänger werde darin mitgeteilt, das FBI überwache seinen Internet-Zugang und habe den Besuch illegaler Internet-Seiten festgestellt.

Der User werde zudem angewiesen, einen Anhang zu öffnen und Fragen zu beantworten. Auch diese Mails stammen nicht vom vorgeblichen Absender und sollten nicht geöffnet werden, teilte das FBI mit.

(fest/sda)

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