BP und CNPC erhalten erste Öl-Lizenzen im Irak

publiziert: Dienstag, 30. Jun 2009 / 14:51 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 30. Jun 2009 / 16:48 Uhr

Bagdad - Als erste ausländische Konzerne seit knapp vier Jahrzehnten haben der britische Erdölriese BP und der chinesische Mitbewerber CNPC International eine Ölförderlizenz im Irak erhalten.

Der Irak verfügt über die riesige Erdölreserven.
Der Irak verfügt über die riesige Erdölreserven.
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Ihre Bewerbung auf eine Fördergenehmigung für das südirakische Ölfeld Rumaila sei erfolgreich gewesen, teilte die Regierung in Bagdad mit.

Der Irak vergibt erstmals seit der Verstaatlichung des Energiesektors im Jahr 1972 wieder Förderlizenzen. Nach Angaben des Ölministeriums haben 31 Unternehmen einen Lizenz-Antrag gestellt.

Ölförderung fast zusammengebrochen

Der Irak verfügt über die drittgrössten Erdölreserven weltweit, allerdings war nach dem Einmarsch der irakischen Truppen in Kuwait 1990 und dem folgenden Krieg die Ölförderung im Irak fast zusammengebrochen. Wegen UNO-Sanktionen konnte das Land später lange Zeit nur eingeschränkt Öl exportieren. Heute fehlt es an Geld, Technik und Infrastruktur, um die riesigen Vorkommen besser auszubeuten.

Insgesamt hatte Bagdad Förderlizenzen für sieben Öl- und zwei Gasfelder ausgeschrieben. Nach Regierungsangaben erhalten BP und CNPC International eine Lizenz für das südirakische Ölfeld Rumaila, in dem Reserven von 17,7 Mrd. Barrel Öl vermutet werden.

Produktion steigern

Für die Ölfelder Missane im Süden und Bai Hassan nahe der nordirakischen Stadt Kirkuk sowie für das Gasfeld Mansurijah fanden sich nach AFP-Informationen hingegen keine Lizenznehmer. Demnach konnte sich die Regierung mit dem US-Riesen ConocoPhillips und den chinesischen Ölfirmen CNOOC und Sinopec nicht auf den Preis für die geförderte Ölmenge einigen.

Laut Ölminister Hussein Schahristani sollen die ausländischen Ölriesen innerhalb der nächsten fünf Jahre dabei helfen, die irakische Produktion von derzeit 2,4 Mio. Barrel am Tag auf mehr als vier Millionen Barrel zu steigern.

(sl/sda)

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