Bahnhof Bern und Reithalle ist Sperrgebiet für WK-Soldaten

publiziert: Samstag, 15. Nov 2003 / 12:24 Uhr

Bern - Heisses Pflaster für WK-Soldaten: Ein Teil der Berner Innenstadt ist für die Armeeangehörigen tabu. Damit sollen Botschaftsbewacher und Durchdiener vor Angriffen von Zivilisten geschützt werden.

Tabuzone für Militär: Der Bahnhof Bern.
Tabuzone für Militär: Der Bahnhof Bern.
Das Sperrgebiet in Bern erstreckt sich zwischen dem Hauptbahnhof und dem Kulturzentrum Reitschule, wie Generalstabs-Sprecher Philippe Zahno eine Meldung im Blick bestätigte. Es sei üblich, dass der Kommandant der Einheit einen Ausgangsrayon für seine Truppe bezeichne. Bis 1995 sei dies sogar die Regel gewesen.

Gesperrte Gebiete gebe es nicht nur in Bern, sondern auch in anderen Städten. Leider kommt es immer wieder vor, dass Soldaten angegriffen werden, sagte Zahno. Gerade am vergangenen Montag sei ein Armeeangehöriger im Bahnhof von Lausanne von Skinheads angegriffen worden.

Ein Ausgangsrayon sei keine Einschränkung der Freiheit, sagte Zahno weiter. Wenn wir damit auch nur zwei oder drei Zwischenfälle vermeiden können, ist es eine angemessene Massnahme. Das Problem müsse am Ausgangstenue liegen, mutmasst der Generalstabs-Sprecher: Soldaten im Dienst mit Waffe und Helm werden nie angegriffen.

(rr/sda)

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